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Dienstag, 28. März 2023

Lustige Hühner (mit Anleitung)

 Die frechen Füchse wünschen sich ja einen Fuchsbau und damit ein wenig Baugeld in die Kasse kommt, basteln wir schon seit ein paar Wochenenden für einen "Osterverkauf".


Ich wollte auch was kleines Genähtes beitragen und hatte mir mal bei Pinterest diese Hühner gemerkt. Allerdings waren die Links immer nur Bilder, ohne Anleitung. So dass ich selbst kreativ sein musste.
Ich habe auch gleich ein paar Fotos gemacht und die Anleitung zum Nachmachen mitgeschrieben. 


Einige der Hühner haben ein Faden zum Aufhängen erhalten, einige habe ich in einen kleinen Kranz aus Birkenzweigen gesetzt (und noch kein Foto gemacht).


Somit auch meine Anleitungsseite mal wieder ein Update bekommen, da lag ja der Staub schon Zentimeterdick.

Hier nochmal der Link zur Anleitung Hühner.

DvDHOT, und Creativsalat

Dienstag, 16. Februar 2021

Free Zeta

 Ich mag es gerade sehr Taschen zu nähen. Das sind schöne Projekte für die Feierabende. 

Bei Instagram entdeckte ich ein schönes Täschchen, welches gleich mal ausprobiert werden musste.


Free Zeeta gibt es in zwei Größen.


Die Tasche hat zwei Reißverschlussfächer, und was schwierig zu nähen aussieht ist mit der Anleitung eigentlich ganz einfach. Natürlich muss man schon sehr genau die Nahtzugaben einhalten, aber es sind fast nur gerade Nähte zu nähen.




Montag, 30. Dezember 2019

Gestrickte Spülschwämme

Irgendwann bin ich im Handarbeitsladen über "CreativeBubble" Garn gestolpert und hatte mir auch welches mitgenommen. So kleine Projekte stricke und häkle ich ja ganz gern. 
Doch das Garn lag und lag, reiste durch die Welt als Urlaubsbeschäftigung und wurde doch nie angeschlagen.
 Meine Weihnachtsgeschenkidee mit dem bestickten Geschirrtuch brachte dann das Garn in Erinnerung und so habe ich fleißig Spülherzen gestrickt. Erst in rot, als das Garn zu Ende war in rosa.
Die Anleitung dazu habe ich von hier. Damit die Beschenkten überhaupt wissen, was sie da in den Händen halten, habe ich es noch beschriftet. Die kleinen Herzen waren eine schöne Abendbeschäftigung.

Freitag, 5. Januar 2018

Wo gehobelt wird...

... da fallen Späne.
Und was machte ich mit den vielen Spänen die mein Papa beim Drechseln produziert hatte?
Ich stopfte damit Bügeleier. Eines für meine Freundin, eines für mich.
Damit kann man Rundungen z.B. an der Armkugel gut ausbügeln, gesehen und genutzt hatte ich so ein Bügelei erstmalig beim letzten Nähcamp.

Sonntag, 19. Februar 2017

Nähwissen: Schnittmuster kleben

Meine Nählaufbahn begann schon im Kindesalter, erste Puppen, Puppenkleider, Taschen, etc. Meist nähte ich mit der Hand, manchmal auch mit Mamas Nähmaschine. Alles sehr stümperhaft, Schnittmuster hatte ich keine. So Freestyle ging es dann weiter als ich meine erste eigene Nähmaschine bekam. Seit 10 Jahren nähe ich nun regelmäßig, allerdings ohne irgendeine Ausbildung. Alle Techniken und Tricks sind "Best-Practice", oder von anderen abgeschaut.
Gerade bei Nähtreffen merke ich, wie gut Gedankenaustausch tut und dachte nun, dass ich hier im Blog eine kleine Serie mit meinen Nähpraktiken veröffentlichen möchte. Vielleicht geben sie Anregung, helfen, oder führen zu Diskussionen - gern - ich lasse mich überraschen.

Beginnen möchte ich mit einem coolen Trick zum schnellen Schnittmuster kleben. Der Ebook-Boom hat das Nähen vereinfacht. Man kann sich innerhalb weniger Minuten ein Schnittmuster herunterladen, die einzelnen Seiten ausdrucken und zu einem Schnittmuster zusammen kleben. 
 Lange Zeit war diese Papierschneidemaschine mein bester Gehilfe bei dieser Arbeit.
 Man schneidet eine Kante ab (rote Linie) und klebt bündig auf die nächste Seite auf, von der man dann wiederum die Kante ab... und so weiter.
 Schneller geht es, wenn man nur die Ecken an einer Kante abschneidet. Die meisten Schnittmuster haben rundherum gefasste Rahmen, wie hier, oder Klebekantenmarkierungen. Für diese funktioniert diese Technik wunderbar.
 Dann klebt man mit Hilfe dieser Linien die Schnittmusterseiten aufeinander. Die Linien sind die Orientierungspunkte.
 Fertig sieht das so aus. Vorteil ist, man hat mehr Klebefläche (alles hält besser zusammen), ein kleiner Nachteil ist, dass die Schnittlinien an der Klebekante unterbrochen sind. Aber meist kann man diese trotzdem noch gut durch das Papier durchsehen. Probiert es aus.
 Klar, dass sich der Ebook-Markt auch weiter entwickelt. Einige Schnittdesigner bieten ihre Schnittmuster in A0 Format an. Damit kann man das Schnittmuster auf einen großen Bogen im Copyshop drucken lassen. Diese gibt mittlerweile natürlich auch online und Versand nach Hause. Wenn man also gar nicht mehr kleben mag, dann ist das die Alternative.

Vielleicht hat die ein oder andere noch eine bessere Methode zum Schnittmuster kleben, dann her damit. Ich freue mich über Feedback.

Freitag, 17. Juni 2016

Dinge, die die Welt doch braucht

Bei Pinterest kann man unzählig viele Dinge im Bereich DIY finden. Einige davon erscheinen auf den ersten Blick gar nicht so sinnvoll, wenn man aber genauer drüber nachdenkt, braucht man sie plötzlich doch.
  Zum Beispiel dieses Tragetuch für eine Kuchenform. Bislang habe ich mich auf die Plastetrageform verlassen, was mir schon einen peinlichen Moment und einen am Boden zerschmetterten Kuchen beschert hat.
Um einem weiteren Erlebnis dieser Kategorie vorzubeugen, brauchte ich also so eine Tragetasche und die ist auch sehr einfach genäht. Sie besteht aus einem Quadrat - zwei Stoffstücke aneinander genäht...
... an zwei gegenüberliegenden Seiten werden die Ecken umgeschlagen und angenäht, sowie jeweils ein Schlüsselring durchgefädelt.
Ein Trageriemen, so lang wie die Diagonale des Quadrats wurde an den übrigen zwei Spitzen angenäht. Wenn man diesen dann durch die zwei Ringe fädelt, ist die Tragetasche schon fertig.

Die einzige Hürde war die Ermittlung der Kantenlänge. Dazu habe ich einmal um meine Form gemessen (Achtung nicht den Umfang des Zylinders messen) und mir vom Maschinenbauer die Formel herbeten lassen. Mein gemessener Wert war 88cm, die Kantenlänge des quadratischen Tuchs musste 62cm sein.
Tuch und Form passen perfekt.
Die leckere Erdbeertorte konnte so bequem am Fahrradlenker (Kinder, das macht man eigentlich nicht) auf Arbeit bugsiert werden. Als ich dann Abends Zeit für Fotos hatte, war vom Kuchen nichts mehr da.

Dienstag, 8. März 2016

Anleitung Einfassstreifen

Nach meinem Post mit den Hemdchen bekam ich ein paar Fragen bzgl. des Einfassstreifens. In der Folge habe ich bei meiner Tammy mitfotografiert und aufgeschrieben, wie ich das mit dem Einfassstreifen und der Cover mache. Denn auch ohne Faltschrägbinder/Bandeinfasser schafft man es Sachen sauber einzufassen. Hier die Anleitung.
http://www.dresdenh3.com/ks/Anleitung_Einfassstreifen.pdf
 Ein wenig Übung ist erforderlich und meine Methode ist nur eine von vielen. Ähnliche Tutorials findet Ihr unzählige im Netz z.B. bei: Hamburger Liebe.

Dienstag, 29. April 2014

Rüschenstreifen(leggins): Tutorial

Heute gibt es eine Idee, die ich in einem Klamottenladen bekam und nachgearbeitet habe.
 Leggins mit Rüschenstreifen unten dran. 
Beim Nähen habe ich mitfotografiert, vielleicht gibt es jemanden, der so gar keine Vorstellung hat, wie das geht und mag es auch nach machen.
 Mein Legginsschnittmuster kommt aus der Ottobre 6/2012. Zuerst habe ich den unteren Beinsäume genäht und diese vermessen. In meinem Fall muss das Framilelasticband zum Kräuseln also ca. 20cm Länge haben.
 Dann habe ich jeweils 2 Streifen pro Bein zugeschnitten. Bei der Höhe entschied ich mich für 3cm und in der Breite habe ich 30 cm gewählt, also die Hälfte der eigentlichen Beinbreite dazu genommen. Beim nächsten Mal werde ich die Streifen ein wenig schmaler machen, z.B. 2cm.
 Die langen Kanten der Streifen habe ich mit der Overlock versäubert.
 Danach, wie erwähnt, das Framilelastic auf die breite der Hose zugeschnitten. (Man kann natürlich auch mit Kräuselfaden arbeiten, allerdings wird bei mir das Ergebnis selten gleichmäßig.)
 Dieses habe ich dann gedehnt mit Geradstich auf die Mitte der Streifen genäht.
 Hier sieht man schon, dass es schön rüscht.
 Der Streifen wird dann auf der Saumnaht des Beinsaumes aufgenäht.
 Den zweiten Streifen habe ich darüber gesetzt.
Jetzt kann die Leggins nach Anleitung fertig gestellt werden und schon hat man von einem einfachen Schnitt eine peppigere Variante. Diese Rüschenstreifen kann man auch gut anderswo anbringen.

Ab damit zum Creadienstag und zum Kreativen Päusken.

Freitag, 22. Februar 2013

Keine Angst vor...

Knopflöchern.
 Nein, hatte ich noch nie und an meiner alten Maschine fand ich Knopflöcher Nähen fast noch einfacher. Jetzt habe ich zwar 9 Knopflochvarianten mehr zur Verfügung, aber meist verwende ich die unter Nr. 51.
Mit dem Knopflochfuß macht die Maschine fast alles allein, auch die Länge wird durch das Füßchen bestimmt. Trotzdem mache ich vorher meist eine Probe, um zu sehen, ob der Knopf auch gut durch das Loch passt.
 Wenn die Nähmaschine fertig ist, kommt der spaßige Teil - das Aufschneiden.
Dazu mit dem Nahtauftrenner an dem einen Ende des Knopflochs einstechen (1) und bis zur Mitte aufschneiden (2). Dann am anderen Ende des Knopflochs einstechen und ebenfalls bis zur Mitte auftrennen (3). Fertig (4). So wird verhindert, dass man aus Versehen die Naht aufschneidet.
 Knopf annähen und freuen.

Samstag, 22. September 2012

Nähen leicht gemacht: Kreisschneider

Auf speziellen Wunsch der Dresdner Nähbloggerinnen, denen ich gestern von meinem Kreisschneider vorgeschwärmt habe, hier nun ein Bildchen von meinem Gerät.
Mein Model hört auf den klangvollen Namen Olfa und kann von 4cm bis zu 22cm Durchmesser schneiden. Durch die Rollenklinge, wie beim richtigen Rollenschneider gleitet er sehr gut durch den Stoff. Die Handhabung ähnelt dem eines Zirkels. 
Zugegeben, meinen Kreisschneider habe ich bisher noch nicht so oft in Nutzung gehabt. Aber wenn Ihr so wie ich jedes Jahr einen Weihnachtswunsch angeben müsst, dann ist das wirklich ein "Nice-to-have".

Genutzt habe ich ihn bisher für folgende Dinge:
 P.S. Liebe Dresdner Nähbloggerinnen, der Abend war wieder mal sehr nett und hat richtig gute Laune gemacht.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Blogger-Button Deluxe

Da musste ich doch gestern noch mal kurz vor knapp (also kurz vorm Einzug ins Krankenhaus) die Nähmaschine in Betrieb nehmen. Amberlight hat die tolle Idee, dass alle Bloggerinnen, die erkannt werden wollen auf dem Stoffmarkt einen Button tragen.
 Mein Blog würde ja nicht "Mit Nadel und Faden" heißen, wenn ich mich mit einem Papierbutton zufrieden geben würde. Ganz schnell habe ich den Button + meinen Blognamen auf Stoff gedruckt und dann auf Filz genäht. Dass ich auch noch einen passenden Knopf in Form einer Nähmaschine da hatte war Zufall. 

Das ist gleich die Gelegenheit kurz zu erklären, wie man auf Stoff druckt.
(1) Man braucht Freezer Paper* in A4 Blattgröße. (2) Ein Stück Stoff, dass man auf das Freezer Paper aufbügelt. (3) Das sieht dann so aus. Es ist nicht dringend nötig, dass das Stück Stoff auch A4 hat.
(4) Richtig herum in den Tintenstrahldrucker legen (mit Laserdruckern funktionierts nicht). (5) Das gewünschte Motiv drucken und Stoff vom Freezer Paper lösen. (6) So sieht das dann aus. (7) Funktioniert auch auf farbigen Stoff.

*Freezer Paper ist Papier was auf der einen Seite leicht mit einer Wachsschicht überzogen ist und sich deshalb als Trägerpapier für Stoffe eignet. Es lässt sich mehrmals verwenden. Original kommt es aus den USA, ist hier aber z.B. auch über Dawanda zu bekommen.

So, nun hoffe ich, dass ich auch zum Stoffmarkt kommen kann und naja mich traue den Button zu tragen - denn eigentlich bin ich ja eher schüchtern.

Samstag, 12. Mai 2012

I spy with my little eye

Danke für Euer Feedback zu meinem letzten Post und der I-spy-bag. Ich habe mal in meinem Archiv gekramt und ein Bild von einer "Bag" aus 2008 gekramt. Ja, damals war ich blutiger Anfänger an der Nähmaschine, wie man an den schiefen Nähten sieht.
 
Als Folie für das Sichtfenster habe ich Klarsichttischdecke genommen, die ist relativ stabil. Probiert aber vorher aus welche Stichlänge Ihr nehmt, weil das ganze auch reißen kann. Aus diesem Grund ist das Sichtfenster auch doppelt festgenäht. Als Material nehme ich gerne Fleece, weil der nicht fusselt, es geht aber sicher auch jeder andere feste Stoff. Die Füllung ist Granulat, was auch für Puppen, etc. verwendet wird.

Für das Kärtchen habe ich einfach alles aufgeschrieben, was drin ist und dann ausgedruckt und laminiert. Beim Wal habe ich es auf Stoff gedruckt. Wenn man das macht, kann man dieses Stück Stoff hinten auf die "Bag" nähen, dann ist es immer gleich fest. 

Waschen würde ich das Teil nicht, zumindest nicht ohne die Füllung vorher rauszunehmen.

  • Eine detailierte Anleitung habe ich hier schon mal geschrieben.
  • Wer gerne ein Originaltutorial (in Englisch) lesen möchte, dann hier entlang.
  • Ein paar Anregungen gibt es noch hier.


Donnerstag, 12. Januar 2012

In sechs Schritten zur perfekten Ecke

Jahrelang habe ich meine Ecken grobmotorisch mit Schere oder anderen spitzen Gegenständen gewendet. Aber es geht auch ganz anders - professioneller.

Schritt 1: Zuerst natürlich muss die Ecke ab. So sollte es dann aussehen.


Schritt 2: Nehmt Euren Zeigefinger und fahrt damit in die Ecke.

Schritt 3: Schlagt nun die eine Seite der Nahtzugabe um und haltet diese mit dem Daumen fest.

Schritt 4: Dasselbe macht Ihr nun mit der anderen Nahtzugabe. Alles schön zwischen Daumen und Zeigefinger (der in der Ecke drinsteckt) festhalten.

Schritt 5: Weiterhin schön festhalten und nun die Ecke nach Außen stülpen. Das heißt, der Zeigefinger kommt raus, der Daumen wandert rein.

Schritt 6: Mit dem Daumen noch schön nachformen.

Fertig!

Viele von Euch kennen das sicherlich, ich habe es erst von meiner Freundin Altenburgia gelernt.

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