Dienstag, 18. Juni 2019

Shirts für den jungen Kerl

Der Junge braucht Shirts, also nähe ich und vernähe damit auch viele lagernde Unis.
 Hier habe ich einen Uni mit einem Rest vom Stoff aus dem letzten Urlaub vernäht. Der "Hauptteil" vom Rest wurde ein Langarmshirt, was aber noch nicht getragen (und fotografiert) wurde... der warmen Temperaturen wegen.
 Der Raglanschnitt ist aus der aktuellen Ottobre (3/2019), nichts spektakuläres, aber was soll auch aufregend an einem Shirt für einen 11-jährigen sein.
 Diesmal habe ich mich auch an die Abstepphinweise aus der Zeitung gehalten, die ignoriere ich meist, da sie mir nicht so gefallen.
Das mit den Fotos ist auch so eine Sache... die permanente Leserei ist nicht gestellt. Aber wenigstens schaut die Katze medienwirksam in die Kamera.

Freitag, 14. Juni 2019

Schlafshorty

Ich nähe gerade viel für meine Tochter, denn irgendwie ist sie doch aus allem raus gewachsen. Auch die Schlafanzüge vom großen Bruder sind zu schnuddelig und abgetragen.
 Eine gute Gelegenheit auch so ein paar halbe Meter Stoffe abzubauen. Für einen umgeschlagenen Saum hat es nicht mehr gereicht, aber zum Glück gibt es ja den Rollsaum.
Das Shirt ist ein Basicshirt von Klimperklein, die Hose ein Qiesy Ebook von Kibadoo. Die ist wirklich fetzig und wurde mittlerweile noch zwei mal genäht.

Kind und ich freuen sich über den neuen Schlafshorty.

Dienstag, 11. Juni 2019

Männersache

Auch der Mann bekommt jährlich ein neues Shirt hinzu. Zugegeben, viele der früheren Shirts (hier, hier und hier) sind außerhalb der Grundstücksgrenzen kaum noch tragbar. Außerdem hat er mein wirklich gelungenes Shirt vom letzten Jahr, schon wieder mit Ölflecken gesprenkelt und ich muss erst mal sehen, wie ich die wieder raus bekomme.
 Diesmal habe ich tatsächlich eine Nummer größer in L genäht. Er findet es allerdings immer noch zu eng an den Armen.
 Den Streifenstoff fand ich ganz nett, eben mal was anderes. Ich bin ja zugegebener Maßen kein Streifenfan.
 Ein kleines Label zur Zierde, das war es dann auch schon. Ihr wisst schon, Grundstücksgrenzen und so. So ist es auch mal für die Arbeit tauglich.
Damit dann zu Creative LoversDvD und HOT.

Samstag, 8. Juni 2019

Etikettenmacherei

Wie wohl Vielerorts reifen die ersten Früchte und werden verarbeitet. Bei uns gibt es traditionell Erdbeermarmelade und davon nicht zu wenig.
Ich liebe es bunte Etiketten für die Gläser zu gestalten. Dieses Jahr, habe ich allerdings mal zwei Plattformen ausprobiert, mit denen man Etiketten online erstellen kann.
 Zum einen den Gestalter bei Sweet-Family, der wirklich kinderleicht zu bedienen ist und wahre Begeisterungsstürme bei meiner Tochter hervorrief, die auch mitmachte.
 Zum Zweiten die Gratisvorlagen bei Avery. Dadurch, dass sie für die Aufkleber vorgesehen sind, kann man an der Größe nicht viel regeln. Die Etiketten werden also ziemlich klein (zumindest die, die wir uns ausgesucht haben).
 Ich drucke immer auf normalem Papier und klebe die Etiketten mit einem Klebestift auf. Sie lassen sich leicht wieder ablösen, denn nichts ist nerviger als Klebstoff von Etiketten von den Gläsern zu pulen.
Ich denke, diese Ladung wird nicht die letzte sein.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Jäckchen Betty, die Zweite

Eigentlich wollte ich mein neues Jäckchen schon jeweils letzte und vorletzte Woche zeigen, aber habe es dann doch tatsächlich stets verpennt. Beim letzten Nähtreff haben wir noch gefachsimpelt, dass kaum noch einer Blogs schreibt und liest, ich aber "bockig" bin und trotzdem weiterblogge und da fiel mir mein Jäckchen wieder ein.
 Die Betty vom letzten Jahr gefällt mir richtig gut, nun wollte ich noch eine "neutralere" Jacke nähen, die ich auf Arbeit anziehen kann. Im klimatisierten Büro kann es bisweilen schon mal frisch werden und meine derzeitige Strickjacke ist nicht mehr hübsch.
Der Sweat mit Glitzeranteil lag schon eine Weile auf dem Stoffeingangsstapel. Kombiniert habe ich dann doch mit etwas Farbe, damit es nicht zu grau wird. 
 Der Sweat ist nicht ganz so dehnbar wie der Jacquard der letzten Jacke, aber es geht gerade noch so. Es trägt sich noch angenehm. Nach längerem Überlegen habe ich mich gegen den Knopf oben entschieden, es sieht so auch schick aus und zuknöpfen würde ich sie sowieso nicht.
Mir gefällt die Jacke sehr gut.

Dienstag, 4. Juni 2019

Geburtstagsshirt

Nun ist der Sommer da und ich kann Euch endlich das Geburtstagsshirt meiner Tochter zeigen. Das entstand gleich zum Frühlingsanfang, weil meine Tochter zum Geburtstag kein Langarmshirt mehr benötigt hat, habe ich einfach ein kurzes geschneidert.
 Der Schnitt aus einer älteren Ottobre (1/2014) wirkt durch die schiefen Streifen schön frisch. Die Geburtstagszahl wurde diesmal natürlich gestickt.
Hinten sind die Streifen wieder gerade. Ein Shirt, dass ihr wieder mal gut steht.

Dienstag, 28. Mai 2019

Klammernbeutel

Im Wohnwagen wohnen die Klammern derzeit in einem sehr hässlichen Klammernkorb, der zudem auch noch total unpraktisch ist, weil er mitsamt dem Klammern noch in einen Plastebeutel gesteckt wird, damit während der Fahrt nicht alles raus fällt. 
 Dieses Luxusproblem kann man ja leicht beheben, wenn man Nähen kann. Die Inspiration kam letzte Woche aus der Werbung eines Discounters und die Nähzeit war unser Nähbloggertreffen, bei dem so ein kleines Projekt, welches nur eine Nähmaschine braucht, mir immer sehr willkommen ist.
 Ich hatte natürlich im Internet nach einer Anleitung gesucht, aber nicht das passende gefunden. So habe ich mir eben selbst überlegt, wie ich Außenstoff, Innenfutter und Verschlussstoff miteinander verbinde. Die Wahl fiel auf Einfassband und das ging viel besser als erwartet. Wie das Vorbild habe ich den Beutel mit einer Lasche und einem Haken zum Aufhängen an der Wäscheleine versehen. Nur dass ich mich für einen Karabiner entschied, das fällt dann auch nicht aus Versehen herunter.
 Wenn man dann Wäsche aufhängt, kann man den Verschluss nach Innen klappen, um gut an die Klammern zu kommen.
Der Stoff mit den Wohnwagen habe ich bei [Werbung] CottonBee bedrucken lassen. Der passt ja ideal zu so einem Projekt.

Damit reihe ich mich gern wieder ein bei den Creative LoversDvD und HOT.

Sonntag, 26. Mai 2019

Ordnung im Nähparadies

Schon seit geraumer Zeit versuche ich meine "Stoffsucht" zu bändigen. Die Regale sind voll und mein Mann schaut, zurecht, schon skeptisch, wenn ich im Urlaub einen Stoffladen entdecke, oder zum Stoffmarkt gehe.
Viele Stoffe lagern auch schon einige Zeit in meinen Schränken, den Schritt, dass ich mich von einigen trenne, kann ich noch nicht gehen. Irgendwie verbindet man mit vielen doch eine Erinnerung, ein geplantes Nähprojekt, oder ähnliches.
Seit einigen Monaten passen also neu erworbene Stoffe schon gar nicht mehr in die Regale. Sie liegen dann auf meiner Holztruhe, oder der Couch und ich versuche wirklich sie zügig dem Projekt zuzuführen, für das sie gedacht waren. 
Da der Stoffstapel aber immer irgendwie im Weg liegt und auch beliebig wachsen kann, habe ich mir jetzt zwei Stoffkörbe hingestellt, in die die Neuzugänge kommen. Idealerweise werden sie nicht übermäßig voll, sondern es darf erst was neues rein, wenn einer der Stoffe raus ist. Ich bin gespannt, ob es funktioniert. 
Außerdem hat mich eine Diskussion mit meinem Mann dazu angeregt doch mal eine monatliche Stoffbilanz zu führen. Also so in etwa aufzulisten, was rein gekommen ist und was ich vernäht habe. Das interessiert mich jetzt einfach mal. Aber ich mach mir jetzt wirklich keinen Stress, denn ich nähe wirklich immer noch sehr gern und bin mehrmals in der Woche an der Maschine.
Nun überlege ich, ob ich etwas ähnliches für neue Schnittmuster mache, z.B. eine Liste. Ich habe schon diverse Versuche unternommen die Übersicht zu behalten. Zuletzt habe ich begonnen, alle Schnitte per Pinterest zu listen. 
Nur für die Stoffreste habe ich noch keine Idee.

Dienstag, 21. Mai 2019

Die Reste von der Weste

Nachdem ich die Weste für meinen Sohn fertig hatte, war immer noch einiges von dem Steppstoff übrig. Da ich ihn noch verarbeiten wollte suchte ich mir noch einen Blousonschnitt raus und nähte dieses Jäckchen für meine Tochter.
Der Schnitt stammt aus der B-Trendy 9 und wurde erwählt, weil der Blouson mit Blende und ohne Futter genäht wird. Ich wollte halt wirklich ein dünnes Jäckchen. Dicke haben wir ausreichend.
Die Taschen haben einige Mühe gekostet, weil die Anleitung dazu nicht vorhanden war und ich mir erst eine im Internet zusammengesucht habe. Dann hatte ich bei der ersten Tasche auch noch den Reißverschlussschieber falsch herum eingesetzt und musste wieder auftrennen. Bei der zweiten war das Futter zu knapp und alles musste auch wieder ab. Aber es hat sich gelohnt, nun bin ich wirklich zufrieden.
Die Ärmel sind aus Sweat, den ich bei einer Bestellung geschenkt bekommen hatte.
Damit alles ein wenig passt, durfte die Stickmaschine auch noch ran.
Viel Arbeit für "nur mal eben schnell noch die Reste vernähen", aber die Jacke hat wesentlich mehr Charakter als die Weste.

Gern mache ich wieder bei Creative LoversDvD und HOT mit.

Freitag, 17. Mai 2019

Weste

Als ich mir letzten Herbst diesen Steppstoff bestellte, wusste ich schon, dass ich für meinen Sohn daraus eine Weste nähen will. Aber... dann fiel es mir wirklich schwer ein passendes Schnittmuster zu finden. 
  Der Stoff sieht auf beiden Seiten gleich aus, es wäre also kein Futter nötig gewesen. Allerdings, ist es schwer einen entsprechenden Schnitt zu finden und mir wäre dadurch die Weste dann doch etwas zu dünn gewesen. Doch diese Erkenntnis musste natürlich erst noch reifen.
 Am Ende habe ich mich dann für den Schnitt Matz entschieden. Warum kann ich am Ende nicht mehr beantworten und ich habe auch zwischendurch an der Entscheidung gezweifelt.
Sehr spannend waren die Taschen zu nähen, aber es ist mir gut gelungen. Auch sonst freue ich mich nun über die fertige Weste, es ist doch alles ganz stimmig geworden. Was meint Ihr?
Mein Sohn mag sie übrigens auch - was will man mehr.

Dienstag, 14. Mai 2019

Eine Fahrradtasche

Als meine Mama diese drei Taschen sah, meinte sie sofort, dass mein Papa eine neue Kosmetiktasche gebrauchen könnte. Das Format der drei Taschen war aber zu klein und außerdem sollte die Tasche innen mit Wachstuch sein.
 Also habe ich wieder einmal die Weiten des Internets befragt und stieß auf das kostenlose Schnittmuster Portobella. Die Tasche erschien mir groß genug und durch die Nähweise (ohne Wenden) gut geeignet für Wachstuch. 
 Da die Tasche auf alle Fälle mit auf die jährliche Radtour kommt, habe ich den Außenstoff, eine Art fester Möbelstoff, noch mit einer kleinen Stickerei versehen. Die Stickdatei ist kostenlos und von hier.
 Innen, wie gewünscht, Wachstuch, welches der Tasche auch viel Stand gibt.
 Natürlich darf man sich nicht vor dem Einfassen mit Schrägband scheuen. Ich bin zwar kein Experte drin und 100% perfekt ist es noch nicht, aber es ist akzeptabel.
Den Reißverschluss ziehrt wie immer ein Bändchen, diesmal mit schlichten Holzperlen. Immerhin ist die Tasche ja für meinen Papa.

Mein Täschchen schicke ich nun zu den Creative LoversDvD und HOT.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Shirt Silia

Mein erstes Sommershirt in diesem Jahr entstand vor einigen Wochen. Ich konnte dem Dreierpack von Prülla nicht widerstehen und am einfachsten war natürlich zunächst das Shirt umzusetzen.
Wieder habe ich einen Jersey von [Werbung] Cottonbee vernäht. Die Qualität des Stoffes ist etwas fester, was ich für gut geeignet hielt, insbesondere mit Blick auf dem Ausschnitt.
Die Fotos hat mein Töchterchen gemacht. Nicht mehr lange und es wird noch brauchbarer sein, was sie knipst. Vor allem aber ist sie immer hoch motiviert und das fotografieren mit ihr macht viel Spaß.
Mit Details halte ich mich eher bedeckt. Hier passte mein braunes Label ganz gut.
Der Ausschnitt ist mir ganz zufriedenstellend gelungen.
Prinzipiell muss ich aber gestehen, dass mich die Passform des Shirts nicht überzeugt hat. Der Bereich oberhalb der Brust fühlt sich beim Tragen komisch an. Ob ich die Ärmel falsch herum eingenäht habe? Ein wenig kann man das auch auf den Bildern sehen: Falten am Armansatz und das gesamt Shirt scheint nach oben zu rutschen. Nun muss ich sehen, ob das bei den anderen Schnitten ebenso ist und ich da etwas korrigieren kann. Schnittbastelei ist ja nicht so meins.

Du für Dich am Donnerstag

Dienstag, 7. Mai 2019

Übersprungen

Mein Sohn hat jetzt seine Shirts in Größe 134 so lange getragen, dass die Ärmel mittlerweile schon fast als 3/4 Ärmel durchgehen würden. Ich will unbedingt Abhilfe schaffen und nähe nun gleich in Größe 146.
 Damit haben wir zwar eine Größe übersprungen und die Ärmel sind etwas länger, aber so passen sie auch gleich wieder eine ganze Weile. 
 Der Stoff ist ein bedruckter Jersey von [Werbung] Cottonbee. Diese hatte ich für ein Designnähen erhalten. Mit den mathematischen Formeln passt er sehr gut zu meinem Sohn.
Beim Schnitt habe ich mich wie immer mit dem Basicshirt von Klimperklein begnügt. Lediglich das Stoffdreieck soll etwas Schwung in den schlichten Schnitt bringen.

Dienstag, 30. April 2019

Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Das Leben ist kein Ponyhof, oder doch?
Meine letzten Monate waren durchwachsen. Gesundheitliche Probleme paarten sich mit beruflichen Wirrungen, was am Ende doch dazu führte, dass ich getrieben durch meinen Körper, eine Art Reißleine ziehen musste. Aber alles ist gut geworden, der Fallschirm ging auf und so konnten wir dann doch den dringend nötigen Urlaub mit den Kindern verbringen.
 Gebucht hatten wir einen Wohnwagenstellplatz in Zwergen beim Reiterparadies-Campingpark. Wir hatten nur eine ungefähre Vorstellung von dem, was uns erwartet. Aber das kleine Kind hatte sich schon lange einen Pferdeurlaub gewünscht. Ich denke, er wurde in Zwergen komplett erfüllt.
 Die Organisation war einfach super, das Konzept hat uns sehr gefallen. Es gab Ponyreiten, Reitstunden, Ausflüge, Streichelponys, Pflegeponys und vieles mehr. Für uns Pferde-DAUs sehr praktisch, denn man wurde bei allem unterstützt und beraten. Sogar mein Mann hat Reitstunden genommen.
 Weil Ostern war gab es auch eine Ostereiersuche, die ziemlich bunt verlief. Die Kinderhorde hat hinterher freundschaftlich geteilt.
 Für meinen Sohn, dem es bisweilen dann doch zu viele Mädchen waren, gab es ein wenig "Kultur" mit einem Besuch des Schloßparks in Kassel. 
 Gemeinsam mit dem Papa ist er bis zum Herkulesdenkmal gestiegen, während wir Mädels uns auf der Wiese sonnten. Ich hatte ja noch Schonzeit.
Auf der Burgruine Desenberg gab es viele Schwalbenschwänze zu sehen und einen Teil des Teutoburger Waldes haben wir auch bewandert. Solche historischen Stätten, auch wenn es nicht viel zu sehen gibt, begeistern ihn ja.
Definitiv eine schöne Ecke Deutschlands und sicher unterschätzt.

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