Montag, 19. August 2019

Wenn einer eine Reise tut...

... dann gibt es für gewöhnlich viel zu erzählen. 
Unser Sommerurlaub hat uns diesmal in den Süden von Deutschland geführt. Ein Novum für uns, aber es war wirklich schön.
Unser erster Stopp lag an der Donau. Zwischen Kelheim und Kloster Weltenburg schipperten wir durch den Donaudurchbruch.
Die Walhalla bei Regensburg stand auch auf der Besichtigungsliste.
Am Kuchlbauer-Turm von Hundertwasser führte uns der Weg eher ungeplant vorbei. Bier haben wir hier keines getrunken, dafür aber hat mein Mann viele andere Biersorten ausprobiert.
Wir haben uns die Reste von Fußbodenheizungen der Römer angesehen.
Und viele, wirklich viele, Schmetterlinge bestaunt.
Im Altmühltal besuchten wir die Burg Prunn.
Die Befreiungshalle in Kelheim durfte auch nicht fehlen, bevor wir uns noch weiter nach Süden begaben.
Der nächste Stop war das Berchtesgadener Land. 
Mich hat vor allem die Blumenpracht auf den Almwiesen und an den Berghängen begeistert. 
Man kann die Vielfalt und Farbenpracht leider nie so auf einem Foto wiedergeben, wie sie in Wirklichkeit ist.
Einen Schlechtwettertag verbrachten wir in Salzburg.
Hochsaison war nicht nur bei den Schmetterlingen. Es waren auch wirklich viele Leute in der Gegend, aber sobald man sich etwas abseits der Touristenrouten bewegt hat, wurde es erstaunlich ruhig.
Das haben wir sehr genossen. Die Kinder sind ganz ohne Murren viel mitgewandert.
Zum Beispiel von der Jennerspitze zur Mittelstation.
Vorher durfte natürlich auf der Spitze in den Felsen rumgekraxelt werden.
Das mit den Schmetterlingen hatte ich ja schon erwähnt. Die setzten sich auch gern auf Hände, Mützen, Taschen.
Königssee. Da ist jetzt ein Haken dran. 
Ein Felsen zum Besteigen? Meine Kinder mussten alle diese kleinen Berge erklimmen.
Weiter ging es nach Südböhmen. Da wir nicht so gern so lange Strecken fahren, machten wir noch einen Zwischenstopp bei Český Krumlov. Das Herz ist ein Resultat des Lagerfeuers, das wir auf dem Campingplatz machen durften. 
Bei herrlichsten Wetter paddelten wir, wie viele andere (sogar einen Arbeitskollegen haben wir getroffen) die Moldau herunter.
Die Weltkulturerbestadt sollte man unbedingt gesehen haben, aber auch hier gilt, dass man dies am besten früh tut, bevor die vielen Touristen aus Asien die kleine Stadt übervölkern.

Wir sind gut erholt und gesund wieder zurück. Ich bin dankbar, dass wir uns so eine tolle Auszeit jedes Jahr leisten können. Einfach mal alles andere hinter sich zu lassen ist wirklich wunderbar.
Ein paar neue Nähpläne gibt es auch schon, unter anderem Sitzkissen für die Pausen unterwegs und meine Tochter möchte unbedingt ein Dirndl. 

Samstag, 17. August 2019

Schulstart

Heute ist Einschulung für viele Erstklässäer in Sachsen. Mein Neffe ist einer von ihnen und bekommt von uns natürlich auch eine Zuckertüte.
Etwas Selbstgenähtes darf natürlich nicht fehlen, das Panel kaufte ich bei Stoffwelten. Der Uhren- bzw. Zahlenstoff lag noch im Schrank und passte irgendwie am besten. Der Schnitt ist aus einer alten Ottobre und schon ganz oft genäht. Ich hoffe mein Neffe wird immer gern zur Schule gehen.

Freitag, 26. Juli 2019

Kleine Kleidung

Das ich einen Puppentick habe, kann man hier auf diesen Seiten gut nachlesen. Als ich Teenager war, hatte ich mir ein paar Modepuppen erbettelt und diese dann umfangreich benäht und bestrickt. Die Kleider und Pullis von damals fand ich letzten Herbst, die Puppen waren aber verschollen.
 Beim Ausmisten auf dem Dachboden sind sie mir vor zwei Wochen dann wieder in die Hände gefallen. Die Kleider wurden gewaschen, die Puppenhaare auch. Dann habe ich sondiert, was wirklich noch tragbar ist von den 30 Jahre alten Dingen. Vielen sieht man an, dass ich mit Muttis alter Nähmaschine damals auf Kriegsfuß stand. 
 Mit der Näherfahrung von heute schaut man auch ganz anders auf die damals entworfenen Kleider. Manche sind echt gut, viele aber auch Schrott - die Hosen sind alle falsch konzipiert.
Also habe ich doch noch ein paar neue Sachen genäht. Die linke und mittlere Puppe haben neue Kleider. Der rote Rock und der gestrickte Pulli der rechten Puppe stammen aus meiner Teeniezeit.
 Ich glaube, da werde ich in Zukunft ab und zu die Stoffreste reduzieren. Irgendwie sind solche kleinen Sachen am besten Freestyle genäht. Was mir bei großen Sachen überhaupt nicht von der Hand geht, klappt in klein ganz gut und macht Spaß.
Natürlich konnte ich die Puppis nicht vor meiner Tochter verstecken. Auch wenn sie nicht 100%ig meine Puppengene geerbt hat, hat sie alle Sachen auch sofort noch mal in der Puppenwaschmaschine kreiseln lassen und sich vor allem darum gekümmert, dass die mageren Mädels was auf die Rippen bekommen.  :-)

Donnerstag, 25. Juli 2019

Shirt Jessy

Man könnte meinen, ich hätte einen Werbevertrag mit Pattydoo. Dem ist aber nicht so, ich nähe ihre Schnitte einfach richtig gern und wurde von den Ergebnissen bisher nur selten enttäuscht.
 Shirt Jessy gefiel mir auf Anhieb, weil ich die Wickeloptik mag und auch die Raffungen am Bauch schick finde. Da lassen sich die überschüssigen Pfunde gut vertuschen. Ausreichend weich fallenden Viskosejersey hatte ich auch im Schrank. Dieses Shirt fällt definitiv in die Kategorie Stoffabbau. 
 Auch wenn ich beim ersten Anprobieren nicht sofort wusste, wie ich den Ausschnitt am Besten über die Brust drapiere, habe ich nun meine Tragweise gefunden. Ich mag das Shirt und fühle mich sehr gut angezigen damit. Auch die Ärmellänge ist wunderbar.
Die Fotos sind letzte Woche entstanden, als mein Mann und ich einen Abstecher ins Dresdner Stadtzentrum gemacht haben. Da die Großeltern mit unseren beiden Kindern verreist waren, hatten wir zwei Wochen sturmfrei. Ich glaube, die Entspannung sieht man mir richtig an.

Dienstag, 23. Juli 2019

Gehäkelte Laternen - bunt und fröhlich

Schon lange hat mein Baumwollgarn unangetastet im Schrank gelegen. Der Häkelfunke zündete schon seit ein paar Jahren nicht mehr, auch wenn ich es immer wieder mal versuchte. Jetzt hat es allerdings wieder geklappt. 
 Dank der Anleitung von Elealinda-Design, habe ich in den letzten zwei Wochen 4 solche Laternen gehäkelt. Ziel war, die Geburtstagsgartenparty von meinem Papa damit zu schmücken.
 Das ist gelungen und allen sind die bunten Laternen aufgefallen. Sie passen auch super zu meinen gehäkelten Wimpelketten
 Ein paar mehr werden sicherlich noch entstehen, denn es ist auch eine tolle Geschenkidee. Ihr seht ein klein wenig hat mich das Häkelfieber wieder gepackt und ich bin dankbar dafür. Es ist so eine schöne Beschäftigung.
 Bunt leuchten können die Lampen auch.
 Ich finde genau das richtige für laue Sommerabende.
Damit tummle ich mich jetzt wieder bei den Creative LoversDvD, Creadienstag und HOT.

Dienstag, 16. Juli 2019

Poloshirt - kein Hexenwerk

Klar, als die Polokragen diesen Frühsommer rauskamen, reizte es mich sofort meinem Mann ein Poloshirt zu nähen. Immerhin ist so ein Shirt ein schickes Kleidungsstück und mit einem solch fertigen Kragen wird dem Perfektionismus noch ein Stück mehr gefrönt.
Beim Bestellvorgang, inklusive tagelangem bearbeiten des Warenkorbs, ist mir dann ein Fehler unterlaufen und ich hatte zwei statt einem Kragen geordert. Also heißt es zwei Polohemden nähen. Hier seht Ihr nun sozusagen das Probeteil aus Piqué mit Palmen, als Freizeitkleidungsstück gedacht.
Der Kragen mit Versäuberungsleiste, sowie die Knopfleisten an sich, waren wirklich nicht schwierig zu nähen. 
Nur bei den Knopflöchern hat die Knopflochautomatik versagt. Der lange Schlitten kommt nicht mit Verdickungen im Stoff klar und lies sich auch nicht mit untergelegten Küchentüchern überlisten. Selbst das Knopfloch nur mit Zickzackstichen zu nähen war schwierig, aber am Ende mit einem halbwegs akzeptablen Ergebnis beschieden. 
Das Schnittmuster ist das Poloshirt Jake von Pattydoo. Genäht habe ich Größe L, weil mein Mann sich bekanntlicher Weise über zu enge Ärmel beschwert. Diese sind beim Poloshirt akzeptabel, nur ist meinem Mann nun das Shirt am Bauch zu weit.
Hier sieht man gut, wie es eine Falte wirft und absteht. Generell würde ich auch die Schultern zu weit beurteilen. Für das nächste Shirt hat sich mein Mann das Schnittmuster selbst angepasst, ich bin gespannt, ob das geklappt hat, momentan bin ich noch am Nähen.
Ich muss zugeben, dass ich mein erstes Poloshirt richtig cool finde... vielleicht etwas zu palmig, aber ich fühle mich durchaus inspiriert mir auch eines zu nähen. Ansonsten finde ich, dass man recht wenige Poloshirt außerhalb der üblichen Designnähen findet. Möglicherweise bin ich auf den falschen Kanälen unterwegs.

Material [Werbung]
Stoff: Piqué mit Palmen, PoloMe Kragen und passendes CuffMe Bündchen von Albstoffe u.a. hier

Ab damit zu den Creative LoversDvD und HOT.

Dienstag, 9. Juli 2019

Rock und Shirt - Geschenk Nummer 2

Letzte Woche hatte ich schon die Hipbag gezeigt, die ich für die Nichte meines Mannes zum Geburtstag genäht habe. Aber eigentlich hatte sie sich etwas zum Anziehen gewünscht.
 Was am Anfang leicht realisierbar klingt, verursachte es dann doch einige Gedankenspiele. Insbesondere in Bezug auf richtige Größe und passenden Schnitt. Immerhin hatte ich keine Gelegenheit zwischendurch mal anprobieren zu lassen. 
 Wie Ihr seht, habe ich mich auch hier für Scarlett von Pattydoo entschieden und da es zu dieser Zeit gerade sommerlich heiß war, habe ich die Ärmel weg gelassen. Die Armlöcher habe ich dann nach Pattydoos "feine Art" eingefasst. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden. 
 Noch ein kleines Label und schon war das einfache Shirt fertig. Es passt und ich bin froh darüber.
Schon vor dem Shirt hatte ich den Rock genäht, sozusagen als Bank, weil man an dem passformtechnisch nicht viel falsch machen kann. Schnittmuster ist hier das Röckli von Schnabelina.
Vielleicht erkennt Ihr ja den Stoff vom Stoffmarkt.

Beide Teile passen der Beschenkten, was mich sehr freut und ich hoffe sie gefallen Ihr auch. Wir hatten uns vorher über Lieblingsfarben und -muster ausgetauscht. Aber einfach macht man sich das Nähen für jemanden, den man noch nie benäht hat, nicht -  aber das liegt wohl in der Sache der Natur.

Ab damit zu den Creative LoversDvD und HOT.

Freitag, 5. Juli 2019

Der Stoffmarkt-Fehler

Wie hier zu lesen plane ich meine Stoffmengen im Nähzimmer zu reduzieren. Ob mir das je sichtbar gelingen wird? Ich weiß es nicht. Die Stoffstatistik vom Juni berichtet eher vom Gegenteil.
Dabei habe ich wirklich richtig viel genäht im Juni. Das Nähen war mein Kanal, die vollen Tage auf Arbeit noch mit etwas Praktischem ausklingen zu lassen. 
Aber nun mal ehrlich, woher kommen die 10 Meter? Vom Stoffmarkt, von dem ich erst am Abend zuvor auf dem Nähtreff erfuhr, und dann doch spontan besuchte.
 Ganz praktisch hatte ich auch einen Grund, denn ich suchte noch einen Stoff für einen Rock. Alles andere, muss ich zugeben, war dann den günstigen Preisen und der Ausrede, dass ein paar Basics für Leggins und Co. immer gut zu gebrauchen sind, geschuldet.
Aus diesem Grund sind die Stoffe auch nicht in die Stoffeingangskörbe gewandert, sondern in den Schrank, denn ein konkretes Projekt ist, bis auf den Rock, nicht geplant.
Wird es im Juli besser aussehen?

Donnerstag, 4. Juli 2019

Büro-Outfit

Puh, noch zwei Tage, dann geht eine sehr besprechungsintensive Zeit auf Arbeit erst einmal zu Ende.
Letzte Woche hatte ich schon diese zwei Shirts gezeigt und da ich gerade den Schnitt für ein Wasserfallshirt draußen hatte, kramte ich in meinem Stofflager einen sehr dünnen und weich fallenden Stoff heraus, und nähte mir auch noch eine bürotaugliche Scarlett/Liv.
 Ich hatte bisher noch keine mit kurzen Ärmeln, das passte also. Der Schnitt ist schon mehrfach erprobt und ist eine Kombination von Pattydoo Scarlett im oberen und Liv im unteren Bereich.
Das Shirt wurde schon getragen und ich fühlte mich gut bekleidet.

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