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Mittwoch, 2. Oktober 2019

Die #dresdennähtjubiläumsfahrt + Verlosung

Warum mussten eigentlich erst 8 Jahre ins Land gehen, bis wir Mädels von Dresden näht uns entschlossen, ein gemeinsames Nähwochenende zu verbringen? Ich glaube, dass weiß so recht keiner, aber nach dem vergangenen Wochenende wissen wir, dass Version 1.0 wunderbar funktioniert hat und nächstes Jahr wiederholt werden muss.
 Im beschaulichen Kurort Rathen hatten wir ein schickes Ferienhaus mit Blick auf die Bastei. Unsere Organisatorin OrNeeDD hatte bestens gewählt und organisiert. Am Freitag waren die Maschinen schnell aufgebaut. Es wurde geschwatzt und gewerkelt... und das für die nächsten 48 Stunden (von den lästigen Schlafpausen mal abgesehen).
 Das Tolle bei solchen Nähtreffen ist, dass man eben mal den Nachbarn fragen kann, wenn man sich bei der Nähanleitung unsicher ist. Oder Tipps geben kann, wenn der Stoff nicht reicht, oder mal schnell in die Runde fragt, wer gerade weißes Garn auf der Overlock hat, um einen Saum zu versäubern.
 Und wenn man genug von der Näherei hatte, dann hat man sich im Garten frische Luft um die Nase wehen lassen, oder hat die Sauna ausprobiert. 
 Hungern musste auch keiner, denn wenn 12 Frauen was zu Essen mitbringen, dann ist mehr als genug da. Ich bin immer wieder begeistert wie diese "Bring was mit" Initiativen funktionieren. Nur beim Alkohol haben wir uns ganz schön überschätzt.
 Kein Nähwochenende ohne "Goodiebag" dachte sich amberlight-label und organisierte für alle Teilnehmerinnen eine eben solche. Eine fetzige Idee und ich bin beeindruckt, dass viele Unternehmen mitgemacht haben. Den Inhalt, der Goodiebag seht Ihr im folgenden Bild. Als eine der dienstältesten Bloggerinnen darf ich hier noch eine verlosen. Wie beschreibe ich weiter unten.
Wie entspannend das Wochenende war, habe ich am Montag gemerkt, als mich der Alltag wieder überrollte. Danke an ReSiZe-genadeltHimmelblau und SommerbuntOrNeeDDFriemeleienstoff_verzuecktNadelexperimenteHandmade by RanunkelchenKöniginnenreichSchau'n wir malKremplinghaus und amberlight-label für zwei tolle Tage.

Verlosung

Welche Sponsoren uns unterstützt haben, könnt Ihr noch einmal genau bei amberlight-label nachlesen und auch dort eine Goodiebag gewinnen.

Hier bei mir hinterlasst bitte einen Kommentar unter diesem Post und schon landet Ihr im Lostopf.
Die Verlosung endet am 6. Oktober 20:00 Uhr.

Der Gewinner wird im Blog bekannt gegeben und erklärt sich mit der Teilnahme an der Verlosung einverstanden, dass sein im Kommentar angegebener Name hier veröffentlicht wird. 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Mittwoch, 16. Januar 2019

Als die Knopflöcher nicht klappten...

Das Shirt für meinen Mann, das ich letzten März hier gezeigt habe, ist eines seiner Lieblingsshirt. Da ich noch mal ganz ähnlichen Stoff auf Lager hatte, entstand nach dem gleichen Schnitt (Ottobre 7/2017) noch so ein Shirt.
 Bei dem trüben Wetter ist es echt nciht leicht willige Models und in der Folge auch Fotos zu bekommen. Man sieht, dass das Shirt nur mal schnell übergeworfen wurde. Auf den Faltenwurf habe ich nicht geachtet.
 Eigentlich sollte das Shirt mit "echter" Knopfleiste werden, aber ich hatte nicht bedacht, dass ich die Knopflöcher vor dem Zusammennähen hätte nähen müssen. Die Maschine mit dem Knopflochnähfuss kann einfach überhaupt keine Unebenheiten bewältigen. Das nächste Mal bin ich schlauer.
Bis auf diesen kleinen "Schnitzer" bin ich ganz zufrieden mit dem Shirt und mein Mann mag es, glaub ich, auch.

Damit schau ich heute mal wieder beim AWS vorbei.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Lesekissen in neuer Form

Seit vielen Jahren sind bei uns die altbekannten Leseknochen im Einsatz (siehe hier). Wir mögen sie sehr und möchten nicht auf sie verzichten. Doch die vielen Jahre, haben auch die Schwachstellen des Schnittes zum Vorschein gebracht. Trotz sorgfältigen Nähens, platzen die Nähte an den Kreuzungspunkten immer zuerst auf.
Zeit mal Alternativen zu testen.
 Für den Wohnwagen entstanden diese beiden. Links im Bild der gedrehte Knochen Ladis von Fadenspanung. Im Freebook gibt es ihn in drei verschiedenen Größen - ich habe mich für die mittlere entschieden, die ein wenig kleiner ist, als der Ursprungsleseknochen. Die Drehung, der Schnitt und die Möglichkeit auch eine kleine Variante, z.B. für die Kinder nähen zu können finde ich genial.
 Das rechte Kissen ist ein Peanut Pillow. Dieses gibt es als Kaufschnitt, aber auch als Freebook, z.B. hier. Ist auch schick, aber überzeugt mich nicht so sehr, wie der gedrehte Knochen. Da beide aus jeweils vier Teilen bestehen, denke ich, dass die Nahtkreuzungen besser halten werden. Ich bin gespannt.
Hier noch ein Bild für den Größenvergleich. Den Knochen links hatte ich im Sommer für meinen Papa genäht.

Sonntag, 9. April 2017

Nähwissen: Schwierige Anfänge

Aller Anfang ist schwer heißt es und gerade bei dehnbaren Stoffen, die mit der normalen Nähmaschine genäht werden, kann es passieren, dass der Stoff nicht richtig transportiert wird.
Richtig schwierig finde ich es insbesondere wenn man Gummi oder Framillionband gedehnt aufnähen will. In solchen Fällen helfe ich mir mit einem Stück Papier, dass ich unter den Stoff lege. Der Transport funktioniert nun besser und zur Not kann man auch mal an dem Papier ziehen, um nachzuhelfen.
Bei meinem Beispiel wollte ich einen Gummi gedehnt aufnähen. Mit dem Papier unten drunter wurde der Stoff nicht gefressen und hinterher kann man das Papier einfach rauslösen.
Wie näht Ihr solche schwierigen Anfänge?

Sonntag, 5. März 2017

Nähwissen: Markierstifte

Ganz klassisch habe ich zu Beginn meiner Näherei von meiner Freundin Schneiderkreide geschenkt bekommen. Mittlerweile nutze ich zum Setzen von Markierungen auf Stoff den Prym Kreidestift. Zwischendurch hatte ich auch einen Markierfasermaler in Nutzung, der aber bald ausgetrocknet war.
Ebenfalls von meiner Freundin bekam ich einen dieser Tintenschreiber, der sich auf Papier durch Reibung entfernen lässt. Auf Stoff funktioniert der ebenso, nur dass man statt "wegradieren" einfach das Bügeleisen nehmen kann. Durch die Wärme verschwindet die Farbe wieder.
Damit lassen sich also wunderbar Markierungen aufbringen, die man hinterher spurlos entfernen kann. Funktioniert natürlich nur auf helleren Stoffen, ebenda, wo man die Farbe sieht.

Die Stifte gibt es in jedem Schreibwarenladen, oder Cent-Shop. Es gibt zum einen die Marke Frixion, aber auch No-Name Produkte.

Sonntag, 19. Februar 2017

Nähwissen: Schnittmuster kleben

Meine Nählaufbahn begann schon im Kindesalter, erste Puppen, Puppenkleider, Taschen, etc. Meist nähte ich mit der Hand, manchmal auch mit Mamas Nähmaschine. Alles sehr stümperhaft, Schnittmuster hatte ich keine. So Freestyle ging es dann weiter als ich meine erste eigene Nähmaschine bekam. Seit 10 Jahren nähe ich nun regelmäßig, allerdings ohne irgendeine Ausbildung. Alle Techniken und Tricks sind "Best-Practice", oder von anderen abgeschaut.
Gerade bei Nähtreffen merke ich, wie gut Gedankenaustausch tut und dachte nun, dass ich hier im Blog eine kleine Serie mit meinen Nähpraktiken veröffentlichen möchte. Vielleicht geben sie Anregung, helfen, oder führen zu Diskussionen - gern - ich lasse mich überraschen.

Beginnen möchte ich mit einem coolen Trick zum schnellen Schnittmuster kleben. Der Ebook-Boom hat das Nähen vereinfacht. Man kann sich innerhalb weniger Minuten ein Schnittmuster herunterladen, die einzelnen Seiten ausdrucken und zu einem Schnittmuster zusammen kleben. 
 Lange Zeit war diese Papierschneidemaschine mein bester Gehilfe bei dieser Arbeit.
 Man schneidet eine Kante ab (rote Linie) und klebt bündig auf die nächste Seite auf, von der man dann wiederum die Kante ab... und so weiter.
 Schneller geht es, wenn man nur die Ecken an einer Kante abschneidet. Die meisten Schnittmuster haben rundherum gefasste Rahmen, wie hier, oder Klebekantenmarkierungen. Für diese funktioniert diese Technik wunderbar.
 Dann klebt man mit Hilfe dieser Linien die Schnittmusterseiten aufeinander. Die Linien sind die Orientierungspunkte.
 Fertig sieht das so aus. Vorteil ist, man hat mehr Klebefläche (alles hält besser zusammen), ein kleiner Nachteil ist, dass die Schnittlinien an der Klebekante unterbrochen sind. Aber meist kann man diese trotzdem noch gut durch das Papier durchsehen. Probiert es aus.
 Klar, dass sich der Ebook-Markt auch weiter entwickelt. Einige Schnittdesigner bieten ihre Schnittmuster in A0 Format an. Damit kann man das Schnittmuster auf einen großen Bogen im Copyshop drucken lassen. Diese gibt mittlerweile natürlich auch online und Versand nach Hause. Wenn man also gar nicht mehr kleben mag, dann ist das die Alternative.

Vielleicht hat die ein oder andere noch eine bessere Methode zum Schnittmuster kleben, dann her damit. Ich freue mich über Feedback.

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