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Montag, 14. August 2017

Vorschulkinder brauchen Stiftemäppchen

Das kleine Kind ist seit einer Woche Vorschulkind. Das heißt auch, dass sie eine Federtasche braucht.
Im örtlichen Schreibwarenladen waren die richtigen Federmappen gerade aus und die Erzieherin meinte eine Schlampermappe würde doch vollkommen reichen.
 Ich finde ja Schlampermappen für dieses Alter nicht so passend, aber angesichts der Tatsache, dass Schere und Leimstift auch noch mit rein sollen und mit dem Ranzen dann sowieso eine richtige Federmappe mitkommt, habe ich nun doch genäht.
 Die Inspiration für die runde Form kam via Instagram von Christine. Ihre waren aus Filz, ich habe einen ganzen Korb alter Polsterproben hier und fand, das würde auch gut mit der Standhaftigkeit passen. Den Schmetterling hat sich meine Tochter gewünscht.
Sie ist total "happy" und so bin ich es auch. 

Dienstag, 30. September 2014

Wo ist die Tanzmusik?

Wie schon berichtet, ist das kleine Fräulein zur Zeit schwer zufrieden zu stellen in Sachen Garderobe.
Umso überraschter war ich mit welcher Freude der neue Rock, nach dem Schnitt von Bea, aufgenommen wurde.
 "Wo ist die Tanzmusik?" - fragte mein Mädchen und legte sofort eine flotte Sohle auf's Parket.
 Ich war sehr verwundert darüber, wie viel Mädchen in ihr steckt, denn dass ein Rock mit Musik zusammengehört hat sie nicht von mir.
Die süßen Katzen auf dem Rock sind übrigens ein Plotterfreebie von Liebeling, welches ich mit Stoffmalfarbe und Freezerpapier aufgebracht habe.
 Den Rock habe ich aus einem alten Sweatshirt vom großen Bruder genäht. Die Taschen sind einfach mit dem Pseudo-Overlockstich aufgenäht. Ein ganz fixes Projekt, dass uns ein glückliches und absolut bezaubernd aussehendes Kind eingebracht hat.

Den Schnitt zum Rock gibt es ab heute hier und viele weitere Designbeispiele hier.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Buchtipp: Upcycling mit Nähmarie

Kennt Ihr den Unterschied zwischen Recycling und Upcycling? Ganz ehrlich, mit solchen Spitzfindigkeiten habe ich mich bisher nur beiläufig beschäftig. Genauer betrachtet erscheint es aber ganz logisch, dass beim Recycling das Ausgangsmaterial unter hohem Energieaufwand abgewertet, bei Upcycling dieses aber mit wenig Energieaufwand aufgewertet wird. So erklärt es jedenfalls Nähmarie und betont, dass Letzteres auch wesentlich mehr Spaß macht.
So viel also zur Theorie, und wie schaut das dann in der Praxis aus? In ihrem Buch, welches schon in seiner Aufmachung sehr naturverbunden daherkommt, stellt die Autorin über 30 Upcycling Projekte vor. Diese verteilen sich auf die Themen:
  • Kleidung & Accessoires
  • Einrichtung & Dekoration
  • Hübsches & Praktisches.
Beim Durchstöbern habe ich alte Bekannte, wie z.B. den Tellerrock aus einer Tischdecke, einen gewebten Teppich aus alten T-Shirts oder eine Lampe aus Spitzendeckchen, wieder gefunden. Aber auch Neues entdeckt, z.B. das Wiederverwertungspotential von kaputten Regenschirmen, oder alten Wäscheleinen. 
Mit Platiktüten habe ich ja hier schon mal experimentiert. Neu ist, dass man diese gut mit Bastelfilz verschmelzen kann. Das habe ich dann auch probiert, denn wenn man schon diese Tüten ins Haus getragen bekommt, dann kann man ihnen ja wenigstens noch etwas Nützliches abgewinnen.
Fazit zum Buch: Die vorgestellten Projekte sind nett anzuschauen, teils bekannt, teils neu. Die allgemeingültige Botschaft, die ich aber mitnehme ist, dass man aus vielen Dingen noch etwas machen kann und das Buch regt an, sich abseits der genannten Ideen einen Kopf zu machen.
Beim nächsten Sommerregen gehe ich sicher spazieren und sammle die achtlos liegen gelassenen kaputten Regenschirme ein.

Titel: Upcycling mit Nähmarie: Über 30 Projekte zur kreativen Wiederverwertung – aus Alt mach Neu.
Autorin: Maria Neumeister
ISBN: 978-3-86355-148-3

Freitag, 19. Juli 2013

Stillkissen in Rente

Schon seit einer Weile stille ich nicht mehr und höchstwahrscheinlich wird es keine weitere Stillzeit in meinem Leben geben. Statt das Stillkissen auf den Dachboden zu räumen, erinnerte ich mich, irgenwo mal was von einem Sitzkissen aus einem Stillkissen gelesen zu haben.
 Bei farbenmix wurde ich fündig und ohne selbst tüfteln zu müssen entstand ganz schnell der Überzug aus einem Reststück vom alten Vorhang und festem Stoff vom schwedischen Möbelhaus.
 Schnell das Stillkissen reingesteckt und schon ist das Mädchenzimmer noch ein wenig gemütlicher.
Das findet auch die Besitzerin, im wahrsten Wortsinne.

Na und wenn das mal nicht recycelt ist... ab zu Momolinchen damit.

Freitag, 26. April 2013

Mädchentauglich

Kann ja keiner ahnen, dass man schon Sonnenhüte braucht. Die habe ich natürlich noch nicht auf dem Nähplan gehabt.
Also schnell in der Klamottenkiste gekramt und einen Rangerhut vom Bruder rausgekramt. Damals habe ich noch nicht genäht.
 Band in rosa (hatte nur 2 zur Auswahl - wollte aber unbedingt rosa) drum und Herz aufgenäht.
So konnte mein Mädchen heute erst mal schaukeln. Da werde ich wohl demnächst ein Sommermützchen nähen.

Weil es so ein bisschen recycelt ist, verlinke ich hier.

Freitag, 19. April 2013

Recycelte Früchte

Am Montag habe ich den Kleiderschrank vom Großen ausgemistet.
 Dabei fiel mir dieses Shirt in die Hände, welches mal in der Kleidertüte von einer Bekannten kam, aber irgendwie nie von meinem Sohn getragen wurde.
von Vorn
 Weil der Stoff so schön ist, fand ich, dass er ein zweites Leben verdient hätte.
von Hinten
Und zwar als Shirt für meine Kleine.
Hinten mit raffinierten Löchlein als Verschluß und mit Druckknopf verschlossen. Einzig dass dieser Verschluß so dick ist stört mich ein wenig, vielleicht fällt mir da noch eine Alternative ein, denn dieser Mädchenshirtschnitt wird hier bestimmt noch öfter genäht.
Schnell noch ein Bild am kleinen Model und in mir herrscht das zufriedene Gefühl ein richtiges Unikat geschaffen zu haben, denn wer hat noch so ein Shirt zu Hause und zerschneidet es zu dieser Abwandlung? Ich glaube das mach' ich mal wieder.

Und ab damit zum Recycling-Freitag.

Schnitt: Ottobre 3/2008

Dienstag, 9. April 2013

Für den Frühling eine Neue

Das Steffi von Aprilkind immer wieder tolle Ideen hat, wissen wir spätestens seit Ihre Osterhasen in unzähligen Blogs zu sehen waren. Cool finde ich dabei, dass Ihre Sachen absolut anfängertauglich sind und man damit wirklich tolle Kurse machen könnte.
 Ihr neuster Streich ist eine Tasche aus ausgedienten Hosen. Bei mir fiel die Wahl auf eine recht aufällige Cordhose, die ich schon eine ganze Weile nicht mehr getragen habe.
 Schnipp, schnapp und aus den Hosenbeinen ist meine neue Tasche entstanden. Von einer alten Jeans vom Mann, die Gesäßtasche ab und noch eine Reißverschlußtasche für's Geldbeutelchen und schon kann es los gehen. Der Trägergurt wird wieder mit Ösen befestigt.
Da das rot der Tasche schon recht auffällig ist, habe ich mich mit Verziehrungen zurückgehalten. Bei Steffi könnt Ihr aber noch viele wunderschön bunte Jeanstaschen finden und an morgen die Anleitung erwerben.

Und jetzt überelge ich, wie ich aus der übrig gebliebenen Hose einen Rock bekomme. Mehr Upcycling Projekte und auch Taschen hier.

Material: alte Hosen, Stoff vom Stoffmarkt, Ösen und Karabinerhaken, Tragegurt einer ausrangierten Tasche und Band vom Flohmarkt
Schnitt: Lieblingstasche ab 10.04. bei Aprilkind erhältlich

Dienstag, 26. Februar 2013

Recycling und so

In der Bloggerwelt sieht man ganz oft tolle neue Sachen, die aus alten Dingen entstanden sind. Aber selbst wenn ich Ideen habe, was ich aus alten Shirts und Hosen machen könnte, so wohnt in mir immer noch ein letzter Funken Respekt, der mich davon abhält herzhaft in die Arbeit anderer zu schneiden.
 Dann fiel mir letztens dieser Pullover meines Mannes in die Hände. Die Respektgrenze war extrem niedrig. Erstens, weil das Ding ein Loch hatte. Zweitens, mein Mann höchstens einmal darin zu sehen war und drittens diese Art von Pullover eh nicht sein Stil ist.
 Opas Kuschelkissen brauchte dringend mal einen Tauschbezug und ich fasste mir tatsächlich mal ein Herz.
So bekommt dieser kaum getragene Pullover doch noch seine Bestimmung.

Mehr Upcycling hier.

Dienstag, 19. Februar 2013

Stars

Seit Neuestem gibt es Malzbier von einem Hersteller, den ich salopp im Billigbiersektor einordnen würde. Für ein Malz schmeckt es allerdings gar nicht schlecht und vor allem nicht so extrem süß.
Gelockt haben mich außerdem die hübschen bunten Kronkorken, die doch zum Wegschmeißen viel zu schade sind.
 Mit einem Bilderrahmen und Heißklebepisti bewaffnet, wagte ich mich an ein Upcycling-Projekt.
 So ist ganz schnell ein Bilderrahmen für meine persönlichen 3 "Stars" entstanden.

Mehr Recycling gibt es hier und andere kreative Ideen hier.

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