Dienstag, 14. September 2021

Das Kleid zur Einschulung

 Meine Tochter hatte gemeldet am Kulturprogramm für die neuen Erstklässler bei der Einschulungsfeier mitzuwirken. Für die Aufführung vor Kindern und Eltern musste auch ein passendes Kleid her.

Am Anfang schwebte mir eine Art Drehkleid vor Augen, aber da das Schnittmuster von Schnabelina nur bis zu 128 geht, musste ich diesen Plan dann wieder verwerfen. Dann ging ich auf Suche und konnte mich sofort mit dem Hemdblusenkleid von Lillesol und Pelle anfreunden.


Eigentlich hat es mir gleich noch viel besser gefallen, da es festlich ist, aber nicht zu doll aufträgt. Immerhin sollte sie ja den kleinen Schulanfängerinnen nicht die Show stehlen. Durch den Kragen und die Knöpfe hat das Kleid auch ein wenig Schuluniformcharakter, das fand ich sehr passend.


Stoff und Knöpfe habe ich wieder bei Prodyouce in Radebeul gekauft. Dabei muss ich sagen, dass der Stoff wirklich toll ist und sich ganz wunderbar vernähen ließ.


Die Fotos gab es früh vor dem Auftritt, deswegen sind es vielleicht nicht die Besten, aber dafür authentisch. :-)


Dienstag, 7. September 2021

Mal wieder, Restekiste aufgearbeitet

 Vorm Urlaub packte es mich mal wieder und ich schnitt 6 Slips aus den Stoffen der Restekiste zu.


Slips kann ich nur in Massenproduktion, sonst habe ich immer den Eindruck, dass es sich nicht lohnt die Schnittmuster rauszukramen.


Dabei nähe im am liebsten immer Betty (links) und Eve (rechts). Beides Freebooks.


Diese Betty finde ich besonders schön, die ist aus Resten von einem Panel und tollem Spitzengummi.


Die Gummis nähe ich mittlerweile nur noch mit der normalen Nähmaschine an. Mit dem neuen Seraflexgarn sind sie nun wahrscheinlich noch reißfester (die Nähte).


So findet sich nun zu dem ein oder andern Kleidungsstück auch die passende Slip. 


Bei Eve wird an den Beinausschnitten gesäumt, das habe ich hier mit der Cover gemacht.



Dienstag, 31. August 2021

Hallo, Sommer...

 ...wo bist Du?

Wir können uns ja glücklich schätzen, dass wir im Urlaub waren, als das Wetter noch nicht so herbstlich war. Seit Tagen ist hier Regen angesagt und kalt ist es auch.

Dabei haben wir uns dieses Jahr einen Pool in den Garten gestellt und ich hatte hoffnungsfroh einen neuen Bikini für die Tochter genäht.


Zum Glück habe ich gleich eine Nummer größer genäht, so dass er auf alle Fälle noch nächstes Jahr passt.


Genäht habe ich wieder das Schnittmuster von Kibadoo, wie auch schon hier.


Glaubt Ihr, dass der Sommer noch einmal zurück kommt?

Donnerstag, 26. August 2021

2021 Pattern Parade - August

 Heute wird es allerhöchste Zeit die #2021patternparade wieder aufzunehmen. Eine Woche später als geplant, aber in der Ferienzeit geht alles eben langsamer.

Diesen Monat stand der Rock Rapunzel von Firlefanz auf dem Nähplan. Röcke trage ich jetzt nicht wirklich oft, auch wenn sie mir an anderen gut gefallen. Im Sommer, wenn es schön warm ist, fällt es mir natürlich leichter in einen Rock zu schlüpfen. Damit mein Rapunzel schön alltagstauglich ist, habe ich mir extra unifarbigen Jersey besorgt. Das Nähen war dann eine wunderbares Starterprojekt nach den Sommerferien.

Hier seht ihr mein Ergebnis.

Dank der genauen Anleitung haben sich die Falten wirklich leicht nähen lassen. Ich habe mich gegen die Taschen, aber für die Gürtelschlaufen entschieden und bin ganz glücklich damit.


Nach der Fertigstellung habe ich den Rock gleich mit verschiedenen Oberteilen ausprobiert. Insbesondere mit denen, die unten einen Gummi am Saum haben, hat mir der Rock am besten gefallen, weil da eben der Gürtel gut zu sehen war und auch sonst die Kombi gut gefallen hat.


Das Schnittmuster gibt es gerade noch bis zum 29. August 2021 zum Sonderpreis von €3,90. 


So oder so, wohl ein Schnittmuster, dass ich für die Grundausstattung empfehlen kann. Zumal es auch noch viele Variationen gibt und man den Rock auch aus Webware nähen kann.



Jetzt würde ich es ja schön finden, wenn es noch einmal ein wenig wärmer wird. Dann könnte ich das gute Stück auch ausführen.


You are invited to the Inlinkz link party!

Dienstag, 24. August 2021

LaBluesje, die Zweite

 Nach dem Geburtstagsshirt wollte ich den Schnitt LaBluesje unbedingt noch einmal nähen.


Außerdem habe ich zum ersten mal so etwas ähnliches wie Siebdruck probiert, aber ich glaube es hat nicht viel mit dem "echten" Siebdruck zu tun und hat mich auch nicht so überzeugt. Denn für einen einfachen Druck brauche ich eigentlich den Siebrahmen nicht, sondern kann das Motiv einfach mit Freezerpapier ausschneiden, aufbügeln und die Farbe eintupfen.


Nunja, Versuch macht bekanntlich klug. Das Shirt gefällt natürlich und wurde im Urlaub schon ausgeführt.


Meine Tochter ist schon ganz schön groß und mag neuerdings Jeans. Dazu passt das Shirt natürlich perfekt.

Donnerstag, 19. August 2021

Einfach gut

 Der Stoff mit dem Code vom Sohn, siehe hier, reichte gerade noch für eine Raglanfront für den Papa.


Ärmel und Rückenteil dann einfarbig in grau. So mag ich das. Ist vielleicht sogar noch ein Tick schöner, als das Shirt vom Sohn.

Schnitt ist von pattydoo, Max oder Tom, weiß ich gerade nicht aus dem Kopf. :-)


Sonntag, 15. August 2021

Reisen, mit leichtem Gepäck

 Zeit den Staub vom Blog zu pusten.

Die letzten Wochen haben wir unseren Sommerurlaub genossen. Genießen konnten wir die Zeit gemeinsam, raus aus dem Alltagstrott, wirklich. Wir schätzen es die Möglichkeit zu haben, mit unserem Wohnwagen durch die Lande fahren zu können, und Land und Leute zu erkunden. Dabei sind wir dieses Jahr gern wieder in Deutschland geblieben. Es gibt so viel zu entdecken und es gibt hier so viele schöne Ecken, dass es uns in dieser reisetechnisch doch unsicheren Zeit leicht fällt, hier zu bleiben.


In der ersten Etappe zogen wir unseren Wagen an die Müritz. Der Sohn rollte die Augen und meinte, es gäbe dort doch nichts zu tun, aber ich fand es ganz bezaubernd, ruhig und entspannend.
Wir sind Kanu gefahren, haben das Luftfahrttechnische Museum in Rechlin besucht (das fand auch der Sohn spannend), sind gewandert und haben gebadet.


Außerdem gab es lecker Fischbrötchen.
Hier ist ein Blick auf Malchow, als wir von dort nach Lenz wanderten.


Ich finde es immer wieder spannend die anderen Camper ein wenig zu beobachten. Wir reisen ja immer recht "leicht" im Vergleich zu anderen. Das Vorzelt, welches beim Wohnwagenkauf dabei war, liegt auf dem Dachboden. Wir haben eine Markise am Wohnwagen, die reicht uns. Auch eine Plane für den Boden vorm Wagen brauchen wir nicht. Fast immer haben wir einen Grasplatz, warum also das schöne Gras platt machen? Falls mal Schmutz rein kommt, gibt es Besen und Kehrschaufel. 
Ehrlich sind wir auch zu faul einen halben Tag mit Vorzelt Auf-und Abbau zu verwenden, außerdem ist es fast zu schwer für unser Gespann. 
Im Wohnwagen selbst ist nur das Bettzeug, das Geschirr, die nötigen Reinigungsutensilien, die Campingstühle und -tisch, Wäschespinne (aus Schweden), Federballset, 4 Tischtennisschläger und ein Aufblaskrokodil (auch auch Schweden).
Der Rest fährt im Auto mit. Wir haben vier Faltboxen aus Stoff in welchen pro Person die Klamotten lagern. Die Unterwäsche kommt nach Wochen abgezählt in Stoffbeuteln daher und es werden immer nur die Sachen für die Woche im Voraus in den Schrank gelegt. Die Faltboxen passen super in den Autokofferraum und im Wowa dann unter das Elternbett, so dass sie nicht im Weg sind.
Dann gibt es noch eine Tasche mit den Waschsachen, inklusive Badezeug. Eine Schuhtasche, sowie eine Tasche mit Krimskrams und kleinen Spielen gibt es noch; und dieses Jahr hatten wir eine Bücherkiste dabei.
Da wir in Deutschland unterwegs und die Anreisen immer bis ca. 17 Uhr abgeschlossen waren, haben wir keine Lebensmittel mitgenommen, sondern nach Anreise im örtlichen Laden frisch gekauft. 

Schloss Klink

Die Kinder haben ein nintendo, welches sie nur im Urlaub benutzen dürfen und was uns Eltern die ein oder andere Stunde zum Lesen verschafft. Für die Fahrten gibt es Hörbücher.
An den Abenden spielen wir viel gemeinsam, u.a. L.a.m.a, Bohnanza, Port Royal, Yatzy, Dodelido, Scrabble und Mau Mau.

Nach der ersten Woche an der Müritz ging es weiter an die Nordsee ins Wangerland.
Wir brauchen ca.1,5 Stunden um Wohnwagen und Auto wieder fahrbreit zu bekommen, am Zielort angekommen dauert das Aufstellen natürlich kürzer.


Bis auf ein paar Regenschauer hatten wir die drei Wochen wirklich gutes Wetter und auch nicht zu warm. Natürlich war es spannend Ebbe und Flut zu beobachten. 


...Oder die Vögel, die uns Morgens mit ihren durchdringenden Rufen den Schlaf raubten, doch süß zu finden.


Meine Tochter hat sehr diszipliniert Reisetagebuch geführt und jeden Tag beschrieben, bemalt und Andenken aufgeklebt.


Neben Strandspaziergängen und Wattwandern, machten wir auch eine Rundfahrt. 


Vom Meer kam plötzlich eine Gewitterfront, das sah sehr eindrucksvoll aus.


Bremerhaven war uns auch eine Reise wert. Ich wollte unbedingt ins Deutsche Auswandererhaus. Eine Ausstellung, die sich definitiv lohnt.


Die Männer wollten dann noch in die "Wilhelm Bauer". Da beides nah beieinander lag, war das kein Problem.


Auf unserem Campingplatz an der Nordsee gab es viele Hasen. Leider hatte sich wohl auch einer in unser Auto verirrt. Im Harz wurde mir es dann zu muffig in diesem und ich bat meinen Mann doch mal unter die Motorhaube zu schauen. Tatsächlich hatte sich dort ein Häschen verklemmt und war gestorben. Sehr traurig. 


Wie erwähnt ging es für die letzte Woche in den Harz nach Göttingerode. Gleich den ersten Tag besuchten wir Goslar. 


Natürlich auch die Kaiserpfalz.


Außerdem waren wir wieder Wandern, diesmal die Kästeklippentour. Auf der Wanderung haben wir sogar einen Schwarzstorch gesehen, unser persönliches Highlight. Wie man auf dem Bild sehen kann, sind viele Bäume im Harz (und auch anderswo in Deutschland) vertrocknet, oder vom Borkenkäfer vernichtet. Überall sieht man die braunen Stellen, die verdorrten Baumgerippe.


Da wo die Bäume schon gerodet sind, wachsen farbenfrohe Blumen und leuchten in rosa, lila und gelb. 


Am vorletzten Tag waren wir im Rammelsberg und haben bei einer Führung gesehen, wie vor Ort aus dem Erzklumpen, Konzentrat gemacht wurde, welches dann zur Verhüttung weiter ging. Ein sehr interessanter Vortrag.



Am letzten Tag sind wir noch nach Hahnenklee gefahren und das kleine Kind ist Sommerrodelbahn gefahren.


Wir haben in unserem Wohnwagen natürlich keinen Fernseher. Es wurde viel gelesen. Dies ist meine Leseliste der 3 Wochen. Außerdem gabs auf dem E-Reader noch Queenie und One of Us Is Lying, begonnen habe ich The Beekeeper of Aleppo. Am besten hat mir "Alte Sorten" gefallen.

Jetzt heißt es wieder in den Arbeitsalltag zurück zu finden. Drei Wochen am Stück haben wir schon lange nicht mehr frei gemacht, das war ein Novum, was wir uns aber einfach dieses Jahr gegönnt haben.

Nähkontent wird es hier auch wieder geben. Vorm Urlaub sind noch einige Dinge entstanden, die es zu zeigen gibt.

Dienstag, 20. Juli 2021

Slowsewing: Minirock

 Diesen Rock mitsamt dem Shirt bin ich Euch noch schuldig.

Genäht habe ich beides schon im letzten Jahr.

Der Rock ist ein Ottobre Schnitt und mit allem Schnickschnack versehen, d.h. in diesem Fall, mit Reißverschluss, Taschen, Nieten, Jeansknopf und Hosentaschenstickerei.

Das Shirt entstand nach dem Freebook Immergrün von Firlefanz.


Hier das Detail von der Hostentasche hinten. Außerdem ist hinten auch ein Schlitz eingearbeitet.


Ein echtes Slowsewing-Projekt, welches aber immens Freude bereitet hat.



Hier noch der Beweis für den Reißverschluss.

Damit geht es heute wieder mal zu den Creative Lovers, DvD und Creativsalat.

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