Diesen Monat kann ich folgende Bücher empfehlen:
Die Bersteinfischerin
Broder
Das Vogelhaus
Weyward
Diesen Monat kann ich folgende Bücher empfehlen:
Die Bersteinfischerin
Broder
Das Vogelhaus
Weyward
Stoff kaufen und Nähen sind für mich derzeit ein sehr wichtiger Ausgleich zu all dem anderen was gerade in meinem Leben abgeht. Dabei ist der Kopf immer viel schneller mit Pläne schmieden, als dann am Ende die Umsetzung erfolgen kann. Das hat dazu geführt, dass ich dieses Jahr auch schon sehr viel Stoff gekauft habe und es einen richtigen Projektstau im Nähzimmer gibt.
Da spreche ich noch nicht vom Dokumentationsstau, denn Fotos von den Nähwerken machen, braucht ja auch seine Zeit. Deshalb gibt es auch jetzt noch ein Sommershirt zu sehen und tatsächlich habe ich auch noch welche unter der Nähmaschine liegen.
Dem Mann gefällt es.
Bei Vorablesen.de habe ich mal wieder ein Rezensionsexemplar gewonnen und war voll großer Vorfreude auf den neuen Roman von John Green.
Ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, aber lest hier meine Rezension dazu:
Mit „Hollywood Ending“ führt uns John Green in die Welt von
Hollywood. Zwei junge Schauspieler, Juniper und Kai, drehen gemeinsam einen
Film und werden während der Dreharbeiten und der anschließenden Promotour
zunächst Freunde, später ein Paar. Mit wachsender Bekanntheit und wachsendem
Erfolg müssen sich beide ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Wie ehrlich ist
man in Hollywood, und wie sehr kann man dort lieben? Diese Fragen will der
Autor anhand seiner Hauptfiguren verhandeln.
Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Weder die Figuren noch
das Setting erschlossen sich mir sofort. Juniper, ehemaliger Kinderstar, wirkt
abgebrüht und erfolgsorientiert, Kai dagegen etwas verpeilt und fehl am Platz
im Showbusiness. Das ist sicher beabsichtigt, erschwerte mir aber zunächst die
Identifikation. Sympathisch waren mir beide anfangs nicht, sie wachsen erst im
Verlauf des Romans.
Die Geschichte ist simpel gehalten und bleibt von der
Lebensrealität der meisten Leser weit entfernt. Zwei zentrale Themen prägen die
Figuren: die elterliche Vernachlässigung bei Juniper und der Missbrauch bei
Kai. Beide Themen wirken bis in die Gegenwart der Handlung hinein, werden aber
nicht in der Tiefe beleuchtet, die sie verdient hätten. Die Liebesgeschichte
empfand ich zunächst als Anti-Love-Story.
Insgesamt hat mich der Roman nicht wirklich abgeholt, unterhaltsam war er dennoch.
Frotteejersey ist ja dieses Jahr der heiße "Sch...", dem habe ich mich nicht entzogen, weil ich Stoffe mit besonderer Haptik sowieso schon mag. Mittlerweile habe ich schon drei Shirts aus dem Stoff genäht und hier zeige ich das Erste.
Denn das Material ist dick und wärmend, eher nicht so geeignet für heiße Sommertage, dafür umso mehr für Tage, die zwischen warm und kalt schwanken.
Der Schnitt ist Frau Amy von Studio Schnittreif.
DvD und Creativsalat

Ab und zu lese ich auch ganz gern mal einen Krimi und dann besonders gern von Viveca Sten. Hier mein Leseeindruck zu ihrem neusten Roman aus der Hanna Ahlander-Reihe.
„Gnadenopfer" ist der fünfte Band der Reihe um Hanna Ahlander und die Åre-Morde und im typischen Stil der Reihe geschrieben: Die Perspektive wechselt zwischen Opfer, Täter und Ermittlern.
Auch diesmal ist das Thema mit einem Hauch Gesellschaftsreflexion angereichert. Ein Mörder tötet alte, pflegebedürftige Menschen und behauptet, ihnen damit einen Gefallen zu tun. Doch wer steckt dahinter? Jemand vom Pflegedienst, die Bezirkskrankenschwester, der Postbote?
Hanna nimmt den Fall auf. Nach der langen Eiszeit zwischen ihr und ihrem Kollegen Daniel raffen sich beide auf und arbeiten wieder professionell zusammen. Dabei versuchen sie, ihre Gefühle füreinander zu ignorieren – schließlich ist Hanna mit Henry zusammen, und auch Daniel datet wieder.
Die Ermittlungen sind erneut sehr spannend, es gibt viele potenzielle Täter, und natürlich endet das Buch dramatisch. Ein halbes Sternchen Abzug gibt es für die etwas seltsame Auflösung. (Spoiler: Auf 450 Seiten werden die möglichen Mörder nacheinander abgeklopft, nur damit am Ende jemand überführt wird, der zuvor gerade zweimal im Buch erwähnt wurde.)
Ansonsten war es wieder gute Krimikost aus Schweden.
Im Frühsommer erwähnte das Kind, dass ihm T-Shirts fehlen und ich bekam die Erlaubnis zum Nähen.
An zweiter Stelle ein einfaches Shirt. Ich kann nicht mal mehr sagen, welcher Schnitt das war. Der Stoff lag schon lange im Schrank und ist sehr dünn. Das Shirt wurde auf alle Fälle getragen.
Das hellblaue (ja auch eine Trendfarbe bei Teenies) wurde sehr gern getragen. Es sieht aus wie eine Frau Amy, bin mir aber nicht sicher, ob es auch dieser Schnitt ist. Mittlerweile kann ich schnittmustertechnsich ja aus den Vollen schöpfen, da die Damengröße 34/36 erreicht ist.
Zuletzt ein Trägertop nach einem Schnitt von Pattydoo, was allerdings noch zu groß ist. Hier sollte einfach nur der Rest vom Stoff vernäht werden. Das andere Shirt, was dazu entstanden ist, habe ich noch nicht einmal fotografiert, wie mir gerade auffällt.
Die Palazzohose von Lillesol und Pelle hatte ich bereits letztes Jahr schon einmal genäht. Als der Sommer voranschritt wollte ich noch eine nähen und bestellte mir einen Baumwollstoff in Leinen-Look. Wie es manchmal so ist, hat mich der Sommer bei meinen Nähplänen überholt, so dass ich erst zum Nähwochenende dazu kam das Projekt umzusetzen.
Zunächst wird sie wohl erstmal im Schrank bleiben, die Temperaturen schreien ja eher nach wärmeren Sachen.
DvD und Creativsalat
Ich habe jetzt wirklich überlegt, ob ich zum ersten Oktober noch ein Sommerblüschen zeige, oder nicht, aber mich nun doch dafür entschieden. Hauptgrund ist, dass der Schnitt und die damit umgesetzte Bluse, die ich hier bereits im Juni zeigte, mein absolutes Lieblingsteil diesen Sommer war.
Hier hat einfach alles gestimmt, der Schnitt, der Stoff, die Farbe. Warum also nicht genau so noch einmal nähen? Den Stoff gab es ja auch in anderen Farben. Gedacht, getan.