Es gilt noch die Lesestatistik vom März nachzureichen. Meine Favoriten waren hierbei Der andere Arthur von Liz Moore und Prima facie von Suzie Miller. Zwei Bücher, die unterschiedlicher nicht sein können.
Der andere Arthur erzählt von zwei Männern, verbunden über eine Frau. Bei dem einen ist es eine Liebe, bei dem anderen die Mutter. Erfrischend ehrlich und ohne den üblichen Pathos, der mich bisweilen an amerikanischen Büchern stört, wird hier über einen Lebensabschnitt der beiden Männer berichtet und auch über ihre Vergangenheit. Gut zu lesen und auch gut, dass es man männliche Hauptprotagonisten in meinem Lesekanon gibt.
Prima facie, dagegen, rückte die Frau wieder stark in den Mittelpunkt. Eine erfolgreiche Strafverteidigerin, die sich aus der Arbeiterklasse emporgearbeitet hat, erzählt in 3 Zeitebenen über den Umgang mit Vergewaltigung im britischen Rechtssystem. Dies ist wahrscheinlich gleichzusetzen mit dem weltweiten Umgang. Am Anfang ahnte man nur, wohin das Buch einen nimmt, um sich dann aber mit besonderer Wucht zu entfalten.




