Schon seit dem Frühjahr habe ich den Plan meinem Mann eine Softshelljacke zu nähen. Er hatte noch nie eine und irgendwie hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass er eine braucht.
Ich gestehe, ich mag Softshell, es ist ein tolles Material, welches sich auch gut verarbeiten lässt.
Der Stoff war schnell gekauft, der Schnitt war auch klar. Es fehlte nur noch der letzte Anstoß, das jetzt wirklich anzugehen. Deadline war Herbst, weil das die Jahreszeit ist, für die er eine solche Jacke gut gebrauchen kann.
Die Deadline war dann das Ausschlaggebende, der Respekt vor so umfangreichen Projekten ist eben doch noch groß, auch wenn man im Nachhinein das nicht mehr so nachvollziehen kann.
Hier seht ihr nun das fertige Resultat. Die Vermessung des Mannes ergab Größe M, ich wählte trotzdem Größe L, da er sich in der Vergangenheit über zu enge Sitzform selbstgenähter Sachen in der M "beschwerte".
Kragen und die mit Reißverschluß befestigte Kapuze (ups, davon habe ich gar kein Detailfoto gemacht) sind das Friemeligste an der ganzen Jacke. Der Rest ist eigentlich dann recht schnell genäht. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden.
Hier ein paar Details. Ich freue mich, dass ich auf Anhieb den Reißverschluss so eingenäht habe, dass alle Kanten aufeinanger passen. Die Kapuze hinten hat einen Versteller mit Klett. Die Taschen können mit Reißverschluß geschlossen werden.
Am Rücken gibt es noch eine Reflektorpaspel.
Der Mann ist zufrieden und wird die Jacke in den anstehenden Herbstferien ausgiebig testen.
Das Projekt schicke ich zum AWS, denn ich habe tatsächlich jeden Tag nach der Arbeit ein wenig daran genäht.
Angaben zu Schnitt und Material [Werbung]:
Schnitt: Softshelljacke Simon von pattydoo
Material: farblich zueinander passende Reißverschlüsse von Snaply, Ösen, Druckknöpfe und doppelter Kordelstopper fand ich beim örtlichen Karstadt

