Samstag, 14. November 2020

#lillesolschnittzeljagd - Bluse Sombra

 Schon Woche vier der [Werbung] Lillesol Schnittzeljagd. Wenn ich so auf Woche eins zurückschaue ist es erstaunlich, wie sehr sich die Natur in diesen Wochen verändert hat.


Der Schnitt diese Woche war für mich wieder ein Schritt außerhalb der Komfortzone. Ihr könnt Euch ja vielleicht noch an die Bluse Sydney erinnern. Blusenstoffe und ich, das muss erst noch wachsen. Ich denke aber, dass mir diese Bluse doch ein klein wenig besser gefällt, als Sydney. Sie ist noch weit weg von perfekt, denn dazu muss ich, wie gesagt, noch besser mit dieser Art von Stoffen umgehen können.


Was mir wirklich gefällt ist die Farbe, auch wenn ich erst noch passendes Garn dafür kaufen musste. Glücklicherweise habe ich jetzt einen kleinen gemütlichen Stoffladen keine 15 Fahrminuten von mir entfernt.


Ich mag es irgendwie immer noch sehr schlicht, weswegen ich gut auf jegliche kleine Details verzichten kann. Irgendwie gefällt es mir so im Moment am Besten.


Dies ist nun das letzte Teil der Schnittzeljagd, dass ich für mich genäht habe. Die letzten zwei Wochen, werde ich für Andere nähen. Darauf freue ich mich auch sehr.

Donnerstag, 5. November 2020

#lillesolschnittzeljagd - Wickelshirt

 Bei der [Werbung] Schnittzeljagd stand diese Woche das Wickelshirt auf dem Plan. Tatsächlich fand ich die Schnittkonstruktion sehr interessant. Da musste ich direkt öfter in die Anleitung schauen. 


Vernäht habe ich diesmal einen gut gelagerten dünnen Jersey. Streifen sind allgemein nicht so mein Fall, zumindest hat das die jahrelange Lernkurve gezeigt. Doch hier wollte ich es noch mal probieren.
Ich denke, es ist mir ganz gut gelungen. Auch eine Größer kleiner, als in den vergangenen Wochen zu nähen, war erfolgreich.


Damit verziehe ich mich jetzt ins Home Office und schaue heute Abend, was es noch so bei Du für Dich am Donnerstag zu sehen gab.

Dienstag, 3. November 2020

#lillesolschnittzeljagd - Kleid Candela

 Ich war mir gar nicht sicher, ob ich die zweite Woche überhaupt an der Schnittzeljagd von Lillesol und Pelle teilnehmen kann. Immerhin stand bei uns die Urlaubswoche an der Ostsee auf dem Plan. 

Aber ich bin ja meist doch recht organisiert in solchen Dingen. So habe ich das Schnittmuster ausgedruckt, Leim, Schneidmatte und Rollenschneider mit in die Ferienwohnung genommen. Ob ich Kleid oder Shirt nähe wollte ich noch entscheiden. Stoff für ein Shirt hatte ich dabei, falls ich einen schönen Stoff im Urlaub finden sollte, wollte ich mich für ein Kleid entscheiden.


Ausschlag für das Kleid gab dann noch mal in Post auf Instagram von Julia, die fragte, ob schon jemand ein Winterkleid aus dickeren Stoffen genäht hat und da kam mir dann eine Idee. Den Jacquard fand ich in Rostock bei Mira. Im Gegensatz zu meinen geliebten 3/4 Ärmeln sollten es diesmal lange Ärmel werden, die unten ein wenig weiter zugeschnitten, mit Gummizug in Form gebracht wurden.


Am Samstag nach unserer Rückreise habe ich dann am Abend das Kleid genäht. Eine Nummer kleiner wäre besser gewesen, ohne Gürtel finde ich es zu wenig figurbetonend, auch wenn ich die Rückenabnäher schon gesetzt habe. Ich bin ja nicht so der Held in Sachen Schnittmuster anpassen.


Doch mit Gürtel und wie ich auf den Fotos sehen konnte, sieht das Kleid doch recht tragbar aus. 


Noch ein Wort zu dem Beleg. Bei meinem letzten ähnlichen Ausschnitt war ich mit dem Beleg gar nicht zufrieden. Natürlich hatte ich auch ein paar Fehler gemacht, die ich dieses Mal vermieden habe. Außerdem hatte ich gehofft, dass der dickere Jacqard ein wenig mehr Stabilität bringt. Das alles hat definitiv zum Erfolg geführt, aber so 100% perfekt finde ich es noch nicht. Irgendwie zieht es den Beleg doch immer wieder nach Außen.

Creative Lovers,  DvD und Creadienstag

Sonntag, 1. November 2020

Herbstferien - Ostsee

Das war eine Zitterpartie im Vorfeld und wir sind ziemlich dankbar, dass Mecklenburg-Vorpommern kurzfristig das Beherbergungsverbot kippen musste und unser Landkreis, zumindest bis zu unserer Abreise, noch nicht als Risikogebiet galt. So konnten wir doch noch unsere Woche an der Ostsee verbringen und die Akkus aufladen.


Gewohnt haben wir diesmal in einer Ferienwohnung. Campingplatz war uns wettertechnisch und auch wegen der Pandemielage zu unsicher. Die Entscheidung war gut so, denn die Regenstunden konnten wir so gemütlich im Haus mit Brettspielen und so weiter verbringen.
Unser Urlaubsort war ein Ortsteil von Rerik. Als wir am ersten Urlaubstag zum Salzhaff wanderten, konnten wir ganz viele Kitesurfer bestaunen. 


Die Kinder (erstaunlicherweise beide) wünschten sich Zoo. Da zog wohl der Werbespruch, der den Rostocker Zoo als den Besten beschrieb. Also schlenderten wir durch den wirklich weitläufigen Zoo und verbrachten einige Zeit in den Streichelgehegen.


Natürlich standen auch lange Strandspaziergänge auf dem Programm, immer dabei war der Drache meiner Tochter, der ganz im Gegensatz zu den vielen Lenkdrachen immer zuverlässig in der Luft stand. 


Entlang der rauschenden Wellen - herrlich.


Diese Strandwanderung und dann bis zum Leuchtturm Buk hat mir besonders gut gefallen.


Ein ganz klein wenig Kultur durfte auch sein, das Doberaner Münster kannte ich schon, aber schön war er trotzdem noch mal anzusehen.


Auch bekannt war mir Warnemünde. Es war schön ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen an die Monate, die ich hier mal gewohnt habe. Dabei ist mir dann auch aufgefallen, dass ich seit 20 Jahren nicht mehr an der deutschen Ostsee war (sieht man mal von der Durchreise nach Schweden ab) und wir haben beschlossen, dass es nicht wieder so lange dauern soll.


Den anlandenden Fähren zuzusehen weckte ein wenig Fernweh, ob wir wohl auch mal wieder nach Schweden fahren?


Außerdem konnten wir die recht begrenzte Speisekarte des Sohnes erweitern. Backfischbrötchen hat ihn überzeugt. Die Tochter leider nicht so, Bismarckhering wurde schon vor dem Kosten abgewählt. Schade.


Der letzte Tag war vernieselt und trüb, aber das hat uns nicht gestört. Wir haben uns, das ist das wichtigste. Ein kurzer Ausflug nach Kühlungsborn war trotzdem drin.


Nun heißt es "Auf Wiedersehen" Ostsee und der November erwartet uns mit einem "Lockdown". An und für sich, finde ich nicht, dass wir uns großartig einschränken müssen. Wir sind eben gerade nicht die Generation, die durch Nachtclubs zieht, jeden zweiten Abend in ein Restaurant, oder Kino geht. Ein Geburtstag im größeren Familienkreis fällt aus, aber das können wir verkraften. Auch mein Yoga kann ich dann gut zu Hause machen. Ein wenig schade ist es um die sportlich- und musikalischen Aktivitäten meiner Tochter, aber nicht zu ändern. Viel schlimmer finde ich, was die ganze Situation die trifft, die jetzt wieder um ihre Existenzen kämpfen müssen und was sie psychisch mit uns macht. Einfach nur, weil sie nötig ist und auch in gewisser Weise Ängste schürt. 
Außerdem bin ich ganz langsam müde vom Home Office. Was von der Logistik ganz praktisch erscheint, verbindet aber zwei Bereiche meines Lebens, die ich viel lieber strikt getrennt sehe. Ich merke, wie mich das auf Dauer belastet. 
Nun machen wir das Beste draus, es könnte alles viel schlimmer sein.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

#lillesolschnittzeljagd

 Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen an der Schnittzeljagd von Lillesol & Pelle teilzunehmen.


Für das [Werbung] lillesol women No.56 TShirt habe ich mir im örtlichen Stoffladen einen recycelten French Terry geholt. Ich wollte unbedingt ein Uni-Shirt nähen. Mit den halblangen Armen ist das Shirt nun auch bestens für den Herbst geeignet. Eine schöne Stickerei gab es auch noch dazu.


Ich bin sehr zufrieden mit dem Schnitt und werde dem Shirt sicherlich noch andere im nächsten Sommer folgen lassen.



Dienstag, 20. Oktober 2020

Blau - Gelb

"Mama, ich trage heute komplett von Dir genähte Sachen, bis auf die Socken." 

Das stellte das Kind letzten Samstag fest, als die ihren neuen Pulli und neue Hosen trug. 


Den Stoff für das Shirt hat sie sich selbst im Stoffladen ausgesucht. Daraus habe ich ein Shirt aus der Ottobre 1/2020 genäht. 


Schon vorher hatte ich eine "Deine Jill" aus einer Art Cordjersey genäht. Definitiv kein Stoff, den ich noch einmal kaufen werde, denn er hat sehr leicht Fäden gezogen und so war schon während des Nähens ein Loch im Stoff.


Shirt und Hose passen nun ganz gut zusammen.


Meine Tochter liebt vor allem die Taschen.


Mit diesem herbstlichen Gruß schaue ich bei Creative Lovers,  DvD und Creadienstag vorbei.


Dienstag, 13. Oktober 2020

Rafftoptunika

 Beim offenen Probenähen von Schnabelina habe ich gern mitgemacht. Für meine Tochter habe ich Größe 134 genäht, aber statt Bündchen an Hals- und Ärmelsaum habe ich Einfassstreifen genäht. 


Unten dran durfte ein Fertigbündchen. Ich habe eine ganze Weile durch meine Stoffe geschaut, bevor ich mich für eine Kombination entscheiden konnte. Mit dem Stoffrest von diesem Kleid, bin ich aber ganz zufrieden.


Meine Tochter übrigens auch. 


Obwohl ich am Anfang skeptisch war, bin ich nun nach intensiven Tragen von der Tunikalänge überzeugt. Ich glaube, da werde ich noch eine Version nähen.


Hier noch ein paar Details von der Raffung...


...und dem Saum mit lila Glitzer.

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Bluse Sydney

 Zwei Jahre stand die Bluse Sydney auf meiner "To Sew" Liste. So lange lag auch schon der Stoff bereit, das Schnittmuster war abgepaust und trotzdem ist es nie so richtig los gegangen. 

Ich und Blusen... das ist irgendwie keine dicke Freundschaft. Ich trage sie nicht übermäßig gern, weil ich mich eingeengt fühle, außerdem bringen sie doch einen gewissen Pflegeaufwand mit sich. Denn einfach aus dem Schrank nehmen und tragen funktioniert oft nicht. Aber schick sehen sie trotzdem aus.


Genäht habe ich sie nun auf dem Nähtreffen in Rathen, als Projekt welches nur eine Nähmaschine benötigt (habe aber letztendlich doch ein wenig die Overlook benutzt). Die Taschen auf der Brust habe ich weg gelassen. Ich befürchtete, dass diese bei mir auftragen würden, außerdem sind Brusttaschen nicht wirklich meine Stärke. Mit dem flutschigen Stoff, zwei Taschen in selber Höhe und Größe und sauber genäht... das war mir ehrlich zu anstrengend für ein Nähtreffen.


So ist meine Sydney sehr "basic" aber ich muss sagen, ich finde sie ganz angenehm zu tragen. Ich werde am Ende des Jahres berichten, ob sie auch wirklich ausgeführt wurde, oder nur im Schrank hing. Ein paar Monate habe ich ja noch bis zum Rückblick.


Zeit mal wieder bei Du für Dich am Donnerstag vorbeizuschauen.

Print PDF