Montag, 2. Dezember 2013

Kapuzentunika mit Eichhörnchen

Wie angekündigt, habe ich gleich nach dem Eichhörnchenshirt für mich den roten Stoff angeschnitten, und eine Kapuzentunika für mein Mädchen genäht.
 Seit die Coverlock und ich richtig Hand in Hand arbeiten, freue ich mich auf den Einfassstreifen. Das macht einfach Spaß. Früher hätte ich mich an so einen Schnitt gar nicht erst heran getraut.
 Das rot des Stoffes ist diesmal fast haargenau auf den Fotos getroffen und die Tunika ist schön weihnachtlich und hat uns gestern zum ersten Advent ein breites Lächeln auf die Lippen gezaubert.
 Zum ersten Mal habe ich auch mit Framillonband gearbeitet. Das ist mir mal in einem Online-Shop aufgefallen und obwohl am Anfang ungewohnt zu verarbeiten, macht es die Kräuselei (vor allem am Saum unten) doch wesentlich einfacher. 
Dagegen fand ich es sehr schwierig, das Muster gerade zu treffen, was dann auch nicht immer gelungen ist. Gibt es da einen guten Tipp, vor allem bei Dingen, die im Stoffbruch zugeschnitten werden sollen?

Schnitt: Kapuzentunika Ottobre 3/2013 (Größe 86 bei einem Ottobre-Schnitt, war allerdings doch etwas optimistisch.)
Stoff: Eichhörnchen- und Ringeljersey vom stoffbüro

Da sie die Kombi heute noch mal trägt, schicke ich es zu mykidwears und zu den Meitlisachen darf es sowieso.

Samstag, 30. November 2013

1 Jahr - 1 Decke: Ich habe ein Top

...zumindest fast. Und das kam so:
 In einem Anfall von "Ich will es jetzt wissen" legte ich also meine 24 Blöcke aus. Einfach bunt durcheinander.
 Was Ihr bisher nicht gesehen habt, die Ränder meiner Blöcke sahen immer so aus. Also musste ich begradigen und einigte mich auf ein Maß von 29x29cm. Das war bei manchen Blöcken sehr schwer durchzusetzen, denn sie waren schlichtweg zu klein.
 Da es meine erste Patchworkdecke mit solchen komplizierten Sternen ist, habe ich mir zugestanden, dass sie einfach nicht perfekt sein kann und so haben die Zacken mancher Sterne ganz schön leiden müssen. Die Alternative wäre gewesen alles in die Ecke zu schmeißen, und nach verrauchen der Wut 24 Kissenhüllen daraus zu nähen.
 Da mich die ausgelegten Blöcke auf dem Boden gestört haben, habe ich sie Reihe für Reihe zusammen genäht bis alles fertig war. War dann doch nicht so schwer.

Für Dezember nehme ich mir nun nur vor, neuen weißen Baumwollstoff zu bestellen und noch einen Rand drumherum zu nähen. Wie ich dann weiter mache, überlege ich mir im Januar.

 Mehr Deckennäher findet Ihr hier.

Donnerstag, 28. November 2013

Fanö, diesmal tierisch

Nach meinem ersten Fanö wollte ich den Schnitt im Sommer eigentlich gleich nochmal nähen. Aber irgendwie fehlte eine Stoffinspiration. Die kam dann letzte Woche mit einem Päckchen vom stoffbüro.
 Die grünen Eichhörnchen kann man doch auch als Erwachsener tragen, und ein leider zu kleines Stück dunkelgrauer Interlock wartete auch noch im Schrank.
 So habe ich an den Ärmeln ein wenig stückeln müssen und ein Bündchen unten musste auch noch dran, weil ich Dummerchen erst nach dem Zuschnitt im Post vom Mai gelesen habe, dass ich 7 cm zugeben hätte müssen, um eine akzeptable Länge zu erreichen.
 Die Ärmel kann ich nun lang und kurz tragen - weiß noch nicht, was mir besser gefällt. 
Meinem Kleinkind gefällt es jedenfalls auf die Tierchen zu stubsen und "jaja" zu sagen, was eigentlich Katze bedeutet, aber das kann man als kleines Mädchen nun wirklich noch nicht auseinander halten.
Und weil es Dank Catrin letzte Woche hier wie Weihnachten war, kann ich für Partnerlock sorgen und aus dem roten Jersey auch noch was fürs Kind nähen.

Wenn ich noch ein kleines süßes Baby hier hätte, dann wäre sicher auch noch so etwas entstanden.

Und wo trifft man sich am Donnerstag? Richtig, bei RUMS.

Dienstag, 26. November 2013

Der Frieder-Fanclub und ein neues Projekt

Ich hatte nicht geahnt, dass Frieders vorläufige Verabschiedung von der virtuellen Bühne und seiner "Verbannung in die Dachkammer" so eine Anteilnahme hervorrufen würde.
Frieder wurde nachgeweint, bemitleidet und sogar Asyl angeboten. Ich kann Euch aber alle beruhigen. Frieder sitzt jetzt nicht in Cellophan gehüllt in einer dunkeln Dachbodenecke. Dachkammer heißt eigentlich nur, dass er mein Nähzimmer bewohnt.
 Dort ist er in bester Gesellschaft des Herrn Quaaaksalber, mit dem er sich die Zeit mit Kartenspielen...
... (er gewinnt meist),...
... Comics lesen...
...und Knöpfe sortieren vertreibt.
Außerdem ist er fachkundiger Berater bei meinen Nähprojekten. Heute am Creadienstag liegt nun endlich die Puppe für meine Kleine auf dem Nähtisch. Ich grüble noch, ob ich sie wirklich mit Schafwolle füllen will, denn wenn sie so geliebt wird, wie der aktuelle Greifling, muss sie mindestens vierteljährlich in die Reinigung und das ist mit Schafwolle etwas umständlicher.

Frieder wird Euch zumindest noch bis Ende dieses Jahres erhalten bleiben, denn er hat sogar eine Einladung der Dresdner Nähbloggerinnen erhalten. Das wird sicher lustig.

Samstag, 23. November 2013

Nähbloggertreff mit Wichtelmonsternähen

Gestern Abend waren die Dresdner Nähbloggerinnen Teil eines ganz besonderen Nähtreffs. Zu nebeliger, dunkler Stunde, kehrten wir in die Villa des Sonnenstrahl e.V. ein.
 Ziel war es für "Viel Farbe im Grau" Wichtelmonster für schwerkranke Kinder zu nähen.
 In geselliger Runde ging es an die Massenproduktion, das Ziel waren 40 Monster. Insgesamt waren wir ca. 13 Leute, wenn ich mich richtig erinnere. Unsere Organisatorin entführte uns immer freudestrahlend die fertigen Monster. Die Bilanz nach 2 Stunden war allerdings ernüchternd - 12 Monster waren erst fertig.
Dann wurde aber noch mal richtig auf die Pedale getreten und so haben wir 24 Monster geschafft. Es war ein sehr netter Abend. Zurück zu Hause, mit Blick auf die schlafenden Kinder, wünschte ich mir, dass wir nie solch ein Sorgenfresserchen brauchen werden. Gänsehautgefühl ist bei sowas irgendwie immer dabei.

Freitag, 22. November 2013

Stoffmixer

Nachdem mir Pauline von klimperklein wochenlang den "Mund wässrig" gemacht hat mit ihren Stoffmixpullis, habe ich etwas ganz untypisches für mich getan. Ich kaufte ein Schnittmuster noch am Erscheinungstag.
 Die Zeit war auch reif. Ich wollte einfach mal weg von den Raglanshirts und ganz oft stand mein Sohn schon neben einem Stoff und forderte ein T-Shirt daraus (hier, hier und hier). Geht nicht, sagte ich dann immer.
 Und nun geht es doch. Allerdings ist er aus den entsprechenden Webwarestoffen rausgewachsen. Als ich ihm die Wale zeigte, meinte er: "Gut, ein T-Shirt für zu Hause." In der Hoffnung, dass er es doch in den Kindergarten anzieht, habe ich die restliche Farbgebung sehr unterkühlt gehalten.
 Nur gelb als Kontrast habe ich mir erlaubt. Den fertigen Pulli habe ich erst mal 2 Tage lang gestreichelt, weil er einfach so cool ist und ich die Schnittkonzeption so genial finde.
 Sohnemann ließ sich dann sogar zu einer Fotosession überreden und bis auf die Tatsache, dass die Ärmel reichlich sind, passt der Pulli gut und sieht sogar ein wenig vornehm aus.
 Und in den Kindergarten hat er den Pulli auch schon angezogen.

Fortsetzung folgt, denn 2-3 Langarmshirt braucht er noch für die kalte Jahreszeit.

Mittwoch, 20. November 2013

Swing Skirt

Erinnert Ihr Euch noch an meine Charles' Pants? Marte von Compagnie M. hat sich so über meine Verlinkung und Eure Besuche gefreut, dass sie mir ihren neuen Kinderrockschnitt zugeschickt hat.
 Im Stoffregal fand ich auch gleich einen Cordstoff in der Farbe, die mein Mädchen schon kennt und benennen kann. Kombiniert habe ich mit einem Baumwollstoff.
 Durch die Kellerfalte und die Taschen kann man richtig schöne Akzente setzen.
 Hinten mit Reißverschluss (in der Anleitung eigentlich nahtverdeckt) und da mir der Bund ein wenig weit erschien, habe ich wie bei den Charles' Pants hinten Gummi mit in den Bund gefasst. Das geht ziemlich leicht und garantiert uns, dass wir den Rock sehr lange nutzen können.
 Am Kind sieht das dann so aus. Wir verliebten Eltern finden sie ja in allem süß... aber es steht ihr wirklich.
    Weil ich kein passendes Oberteil im Schrank hatte, wurde eben noch eines geschneidert.
Eigentlich ganz schlicht geplant, habe ich mich dann doch noch zur kleinen Verzierung hinreißen lassen und habe so den Stoff aus dem Rock aufgegriffen.

Dienstag, 19. November 2013

Frieder mit Drachen und ohne Wind

Frieder wollte also seinen Drachen steigen lassen. 
 Dafür bekam er von mir noch die passende Ausrüstung in Form eines kuscheligen Mantels, der sich überhaupt nicht farbecht auf den Fotos präsentiert.
 Beim Drachen bekam Frieder Unterstützung von meinem Sohn. Doch was soll ich sagen, es herrschte Windstille und so musste der Drachen am Boden bleiben.
 Doch Frieder hat sich die Laune nicht verderben lassen und tobte statt dessen im Laub.
Der Mantel ist aus einem alten Fleecepullover genäht und wird mit Knebelknöpfen verschlossen. Dazu noch ein passender Schal.

Frieder wird jetzt seine Klamotten in eine Tasche packen und für eine Weile in die Dachkammer ziehen. Zumindest so lange bis meine Tochter nicht mehr über seine Beine fällt. Sie ist ganz verrückt nach ihm, allerdings ist er noch ein wenig groß für ein 80cm kleines Mädchen. Das Anleitungsbuch ist auch zurück in der Bibo und ich hoffe Ihr fandet die kleinen Fotogeschichten mit Frieder genauso amüsant wie ich. 
Wer weiß, vielleicht sehen wir ihn in 1-2 Jahren wieder, oder manchmal brauchen so Jungs auch eine "kleine" Schwester.

Mein Creadienstag.

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