Dienstag, 14. Mai 2013

Tassenkoffer und andere Weggefährten

Angela hat eine feine kleine Anleitung für einen Tassenkoffer geschrieben und ich habe Korrektur gelesen und genäht.
 Das Ebook ist von hier inspiriert und Angela stellt ihre deutsche Anleitung ab morgen kostenlos zur Verfügung.
 Wenn ich jetzt also runter zu Mutti gehe, kann ich mein eigenes Tässchen, nebst Löffel und Teebeutel mitnehmen und muss nur noch heißes Wasser schnorren. Zugegeben, auf Teepartys gehe ich recht selten, weshalb sich meine erste Tasche nach dem Fotoshooting fast von selbst mit Häkelwolle und Nadel füllte.
Dabei war mir die Idee den Tassenkoffer als Nähtrefftasche zu nähen schon vorher gekommen. Aufgeklappt kann ich da das nötige Kleinzeug unterbringen und in das abnehmbare Utensilo kommt dann das mitzunehmende Nähprojekt.

Schnitt: Freebook von PATCHWORKangel(a)
Stoffe und Wachstuch aus meinem Lager
Auch wenn nur die Idee zur Nähtaschenumwandlung von mir ist schicke ich den Beitrag zum Creadienstag.

Sonntag, 12. Mai 2013

12 von 12 im Mai

Erschrocken habe ich die Tage festgestellt, dass es nur noch 4 Monate bis zum Wiedereinstieg ins Berufsleben sind. Noch ein Sommer lang also, den ich so richtig genießen möchte. 
Wie wir einen Sonntag im Mai genießen zeige ich heute.
 Heute mal so richtig ausgeschlafen, meist treibt es mich um 6 vor allen anderen raus. Neue Kanne eingeweiht.
 Koffer ausgepackt. Der Große war 2 Wochen mit den Großeltern verreist. Die Kleine übt sich derweil in Feinmotorik - fast schafft sie es das Auto richtig hinzulegen.
 Draußen in der Sonne die Apfelblüten bestaunt. Heute war ich Kochdienst für das ganze Haus - nordische Sahnekartoffeln mit Fisch (nicht im Bild). ;-)
Spannende Mittagsruh. Danach Fotosession mit den letzten Druckergebnissen.
Ausflug auf's Land zur Schwiegermutter. Seit dem letzten 12 von 12 hat sich viel getan - die Kleine lacht jetzt mit zwei Zähnen.
Schön grün ist jetzt der Blick aus dem Nähpalast in dem ich jetzt noch den Rest vom Tatort schaue.

Mehr Tagesfotos gibt es hier.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Wenn schon Fanö, dann maritim

Maritime Mode scheint gerade sehr angesagt zu sein. Dabei habe ich mein maritim angehauchtes Shirt schon seit einer ganzen Weile im Kopf. 
Jetzt habe ich es also auch auf dem Bügel, bzw. an der Frau. Schuld ist ein Riesestück dunkelblauer Jersey aus der Trigema-Tüte, das lies sich wunderbar mit dem Streifenstoff kombinieren.
 Die Knöpfe, nunja, sind eigentlich nur dort um die katastrophale Naht zu verbergen. Mittlerweile bekomme ich schon Schweißausbrüche, wenn in einer Anleitung steht: "Naht knappkantig absteppen." Unter Garantie werden die Stiche nie gleichmäßig, egal welchen Stich, welche Nähfußdruck und Fadenspannung ich verwende. Bei Jersey wohlgemerkt. Komisch, denn Säume klappen hingegen einwandfrei.
Mit dem Schnitt bin ich ganz zufrieden, auch wenn ich gleich 7cm lämger zugeschnitten habe - na zum Glück.

Schnitt: Fanö von Schnittreif
Stoff: Trigema und Streifenjersey vom örtlichen Karstadt
Knöpfe: Bags'n Style (Dawanda)
Label: Alles für Selbermacher

Mein Beitrag zum heutigen MMM.

Dienstag, 7. Mai 2013

Küchenupdate: Pasta

Nachdem mein Papa diesen Winter seine selbstgebaute Kinderküche noch einmal überarbeitet hat (unter anderem hatte ich mir den Zwischenboden gewünscht), ist es für mich an der Zeit zumindest die Lebensmittel ein wenig aufzustocken.
 Klar, bis meine Kleine damit spielen kann dauert es noch, aber spätestens wenn ich wieder ins Berufsleben einsteige wird die Zeit für solche Feinheiten wohl nicht mehr reichen.
 So werde ich hier ab und an ein paar Kreationen für die Kinderküche und Kaufmannsladen zeigen. Den Beginn macht ein ganz einfaches Projekt: Pasta.
 Wie man im Handumdrehen Farfalle näht, hat
 Auch Tortelloni kann man in einem Rutsch mit der Nähmaschine nähen. Einen Filzkreis mit Füllmaterial belegen (1), zur Hälfte falten (2), nähen (3) bis ca. 1 cm vor Ende nähen (4), dann das andere Ende unter den Nähfuß schieben (5) und drübernähen (6). Dauert keine Minute.
Ob die Verpackung im Glas gut ist, muss ich mir noch überlegen. Zumindest der wilden Nichte hätten die nie und nimmer stand gehalten. Stoff bekommt man mühelos mit Stylefix an den Deckel - mal sehen wie lange.

Viele tolle Anregungen gibt es übrigens auch bei Stil Allüre.
Und nun ab damit zum Creadienstag.

Montag, 6. Mai 2013

Garantiert jungsuntauglich

Obwohl ich ja eigentlich schon den Jungshut für meine Kleine hübsch gemacht hatte, juckte es mich trotzdem in den Fingern für einen richtigen Mädchenhut.
Die schönen Baumwollstoffe die hier lagern wollen ja auch angeschnitten werden und da Hüte und Mützen hier  im Haus gern ein Eigenleben entwickeln, ist es auch nicht schlimm einen Zweiten da zu haben.
 Natürlich fiel die Wahl auf den Sonnenschein-Hut von Schnabelina. Ich habe ihn als Wendehut genäht und sehr lieb gewonnene Stoffe verwendet.
Dem kleinen Fräulein passt er perfekt und jetzt kann die Sonne bitte wieder schön scheinen.

Freitag, 3. Mai 2013

Mit Nahtzugabe bitte

Ich bin eine schlampige Zuschneiderin. Nahtzugaben schneide ich meist Pi mal Daumen zu und bei Jersey mit dem Rollenschneider haut das meist auch hin.
Bei der Sommermütze für's Mädchen musste es schon mal genau sein, also bin ich mit dem Maßband um den Schnitt gegangen und habe meine 0,7 cm markiert.
Dass es auch einfacher geht, weiß ich ja schon lange. Beim neuen Rock für mich wollte ich es auch genau haben und probierte endlich die Methode Markierstift an Pinsel (anderer Stab/Stift geht auch) aus. Hach... wie praktisch, warum habe ich das nicht schon früher versucht. Der Pinselstiel dient hierbei als Abstandshalter.
Es gibt ja auch diese tollen Markierrädchen. Allerdings, so lernte ich auf einem der letzten Nähbloggertreffen können die minimal 1,5 mm aufzeichnen. Da ich in nächster Zeit keine französische Naht plane, ist das zuviel für mich.
Wie macht ihr das? Immer genau, oder auch mal "frei Schnauze"?

Donnerstag, 2. Mai 2013

Himbeersternchen

Die Sarouelhose, die ich Euch gestern gezeigt habe, hat mich dann gleich noch zu einem Oberteil inspiriert. Da Frau ja eine Wiederholungstäterin ist, fand sich auch der farblich passende Jersey zu dem bei der Hose verwendeten Frottee und Baumwollstoff.
 Witzig, dass der Farbgeschmack so konstant geblieben ist, denn die Stoffe habe ich nicht zusammen gekauft.
 Nach der altbewährten Methode habe ich einen  Regenbogenbody in eine Tunika umgemodelt.
 Zusammen mit der Hose habe ich nun eine richtig süße Mädchenkombi, die dem Wunsch meines Mannes nach echten Mädchenfarben am Kind auch gerecht wird.

Schnitt Hose: Sarouelhose Deniz von TimTom Design
Schnitt Tunika: aus Schnabelinas Regenbogenbody
Stoffe: Jerseys vom Stoffmarkt, die anderen weiß ich nicht mehr

Mittwoch, 1. Mai 2013

Probegenäht: Sarouelhose Deniz

Jane von TimTom Design hat einen neuen Hosenschnitt entworfen und ich durfte mit testen.
 So entstand schon vor ein paar Wochen mal eine ganz andere Hose für meine Maus, die in den letzten Monaten fast nur Stumpfhosen getragen hat. Genäht habe ich aus himbeerfarbenen Frottee.
Sieht total bequem aus und weil ich sie der Kleinen gerne anziehe, gab es am Wochenende noch eine Deniz.
Aus rotem Sommersweat und mit Paspel an der Seite.
Fotografieren am Kind ist im Moment eher schwierig. Allein steht sie noch nicht und eigentlich hat sie keine Ruhe um still zu stehen.

Das Ebook Sarouelhose Deniz gibt es ab heute bei Jane im Shop (dem hier und dem hier). Momentan gibt es auch noch Rabatt.
Ich bin sehr dankbar, dass ich testen durfte, denn sonst hätte ich wahrscheinlich nie so eine Hose genäht, da ich nicht gedacht hätte, dass sie so bequem sind.

Print PDF