Donnerstag, 12. Januar 2017

Glitzerkuschel

Ich bin nicht so der Hoodie Typ, aber einen warmen Pullover trage ich gerade bei diesem Winterwetter auch gern. Der Sweat ShapeLines von Mamasliebchen erschien mir gleich passend für eine weitere Frau Bente.
Ganz schlicht, ohne Details, nur mit Brusttasche. Irgendwie mag ich es so gerade am liebsten.
Die Linien im Stoff sind mit Glitzerstaub besetzt. Ich bin gespannt, wie lange der hält und der Pullover so schick aussieht. Aktuell kann man sich den Sweat übrigens in Frühlingsfarben bestellen, ohne Glitzer.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Esst mehr Mandarinen

In der Vorratsecke meiner Eltern sah ich letztens Mandarinenkisten stehen und nachdem sie geleert waren, bekamen sie im Nähzimmer eine stoffliche Hülle.
So geben die Kisten eine feine Aufbewahrungsbox ab.
Die mit dem weihnachtlichen Stoff ist für den nächsten Adventskalender reserviert. Dafür sammle ich schon fleißig Ideen und Material. 
Für die andere wühlte meine Tochter im Stoffschrank. Sie möchte daraus ein Puppenbett machen. Wir werden also heute Nachmittag noch Bettwäsche nähen und füllen. Ich glaube sie war inspiriert von ihrem anderen Mandarinenkistenbett, was ich vor vielen Jahren gebastelt habe. 

Anleitung von hier via Pinterest und auch gesehen hier.

Montag, 9. Januar 2017

Sweatkleid Fannie

Als der Wetterbericht letzte Woche Minusgrade ankündigte, hatte das Kind ihr einziges warmes Sweatkleid schon 2 Tage an und vollgekleckert. Ein Sweatkleid zu nähen stand schon eine Weile auf dem Plan, wie gut, dass ich noch den Schnitt Fannie auf der Festplatte hatte.
 Aus den spärlichen Sweatvorräten suchte sich das Fräulin diesen aus. Das ersparte mir jegliche Verzierungen, oder Stoffspielereien. 
 Nur die Taschen habe ich farblich abgesetzt. Wieder so ein Schnitt, der mit sehr gefällt. Schlicht und hübsch - an einem Abend genäht.
Mein Mädchen musste nun also nicht frieren, als die Temperaturen hier eisig wurden. 

Schnitt: Sweatkleid Fannie von Schnittreif
Stoff: Sweat Birds of a Feather von Hilco

Donnerstag, 5. Januar 2017

Kleid mit Lieblingsschnitt

Auch dieses Jahr gab es für die Nichte ein Kleid zu Weihnachten. Den Stoff hatte ich auf dem Stoffmarkt mitgenommen.
 Als Schnitt habe ich wieder auf Nr. 28 von Lillesol und Pelle zurückgegriffen. Der Schnitt ist schlicht, relativ schnell genäht und trotzdem sieht er immer wieder schön aus.
 Größe 146 ist schon ganz schön groß und man braucht schon eine gute Menge Stoff. 
Ich glaube es hat meiner Nichte gefallen. Vielleicht sehe ich es ja noch mal wieder an ihr.

Dienstag, 3. Januar 2017

Tasche für Kompaktkamera

Ein gesundes Jahr 2017 - oder wie man auf vielen Nähblogs liest: Happy Sew Year!
Ich muss mich erst wieder einfinden, raus aus dem Lichterglanz des Weihnachtsfestes, der Zeit in Familie, den vielen Kuscheleinheiten mit den Kindern; zurück in den "grauen" Alltag, mit täglichen Aufgaben und Pflichten. 
Aber der Alltag muss nicht grau sein, erst recht nicht mit so einem kleinen rosa Glitzermädchen. Dieses hatte noch einen Wunsch auf ihrem Weihnachtswunschzettel - "eine Kamera in rosa". Puh, das war eine wirklich harte Nuss, die der Weihnachtsmann da knacken musste. Aber am Ende gab es doch eine kleine Kompaktkamera, kein Spielzeug und nicht ganz so grottig in der Bildqualität, rosa war sie auch nicht, aber das störte das Kind dann nicht mehr.
Um die Farbenblindheit des Weihnachtsmannes wieder gut zu machen habe ich eine kleine Tasche in den entsprechenden Farben genäht. Die Maße sind wirklich gering mit 10x13 cm in Höhe und Breite, sowie 5 cm Tiefe. Für Polsterung ist gesorgt und außerdem gibt es Innen noch ein kleines Fach für Ersatzbatterien. Vorbild war diese Tasche die mir die Suchmaschine ausspukte. Gerne hätte ich noch eine Deckklappe angenäht, oder eine Reißverschlusstasche, aber zwei Tag vor Heiligabend, war mir das doch zu fummelig. Es passt auch so ganz gut und macht unseren Alltag bunt.



Donnerstag, 29. Dezember 2016

Tops & Flops 2016

Wie schon im letzten Jahr mag ich Bilanz ziehen in Sachen selbst genähte Kleidung.
Insgesamt habe ich weniger für mich genäht. Die Gründe hierfür sind zum einen praktischer Natur - sprich: ich fand im Schrank noch genügend Kleidungsstücke, die mir gut gefallen und passen. Zum anderen war ich auch ein wenig müde - müde im Sinne von Stoff- und Schnittmüde. Teilweise hat sich das Karussell der Nähbloggerwelt so schnell gedreht, dass mir regelrecht schwindelig wurde und ich statt ganz viel nachzunähen, gar nicht mehr genäht habe.
Trotzdem zählt die Statistik 25 (!!!) Oberteile (Langarmshirts, T-Shirts, Bluse), 4 Kleider, 2 Jacken und 3 Röcke. Einige der Sachen habe ich noch nicht gezeigt, weil einfach noch keine Gelegenheit zum Fotografieren war. Über die 25 Oberteile war ich jetzt beim Zählen selbst ein wenig erschrocken. Genäht heißt aber nicht gleich getragen, weshalb ich hier nun meine Lieblingsteile und meine Flops zeige.
 Ganz oft und gern habe ich diese Teile aus dem Schrank geholt. Links Frau Liese von schnittreif, ein Schnitt, den ich immer wieder gerne nähe. In der Mitte Frau Bente, ein neuer Schnitt, der mir auf Anhieb gefiel. Rechts eine Liv (pattydoo) mit Unterteilung. 
 Links oben der Ottobreschnitt mit den überschnittenen Ärmeln und der witzigen Schulterunterteilung, der mit dem coolen Stoff zu einem echten Lieblingsteil wurde. Links unten Kleid Alva, welches ich zu Weihnachten auch gern getragen habe. In der Mitte Frau Marlene mit dem tollen Federjersey vom stoffbüro. Und rechts ein Klassiker im Büro, Alva als Shirt.
Außerdem noch zu erwähnen, sei meine Softshell Jacke, mit der ich schon oft auf Arbeit geradelt bin.

Tja und welche Teile haben es nicht so oft in die Öffentlichkeit geschafft?
Das Ottobre-Shirt links, gefällt mir wirklich richtig gut, aber der Stoff ist sehr unangenehm auf der Haut. Eigentlich kann man ihn nur mit einem Langarmshirt drunter tragen und das trägt dann zu sehr auf. Wirklich schade. Das Shirt Raphaela in der Mitte hatte mir seit Fertigstellung nicht richtig gefallen, zu blass, der Stoff zu weich. Das Ottobre-Kleid ist allerhöchstens ein Hauskleid.
Ebenfalls schade ist es um das Knotenshirt links. Der Schnitt gefällt mir und das Shirt hat mir auch bis zum Waschen gefallen. Obwohl der Stoff vorgewaschen war, hat die zweite Wäsche dem Shirt jegliche Form genommen - ein TFT. Frau Josy von schnittreif ist ein Schnitt, der mir an anderen total gut gefällt, aber an mir nicht so recht. Das rote Shirt hat außerdem das Problem, dass es zu groß ist und der Stoff sehr weich fällt. Die sommerliche Liv rechts im Bild entstand aus der Idee heraus, dass ich im Sommer sicherlich gerne mal bunt tragen werde - nun, eine Fehleinschätzung. Irgendwie war es mir dann doch zu wild, unruhig...

Zusammenfassend habe ich dieses Jahr sehr viel mit dem Material gehadert. Mein Weg ist hier noch nicht zu Ende. Ich muss noch lernen besser einzuschätzen, welches Material für welchen Schnitt am geeignetsten ist. Außerdem wäre es höchste Zeit sich mit Schnittanpassungen zu beschäftigen. Ein Thema, an das ich mich nicht so recht herantraue. 
Die wichtigste Lektion für mich, ist Oberteile mit fehlender Taillierung, also Kastenformen (die an andern so lässig und toll aussehen) nicht mehr zu nähen. Ein ums andere Mal musste ich feststellen, dass mir diese überhaupt nicht stehen. Für 2017 nehme ich mir vor altbewährte Schnitte neu aufzulegen und mit Details aufzuwerten, außerdem gilt es das Stofflager nicht weiter wachsen zu lassen. Eine wahre Herausforderung.

Ich bin gespannt, ob ich heute bei RUMS noch andere Rückblicke finde. Nach diesem kleinen Resümee bin ich wieder motivierter die Nähpläne für mich anzugehen.

Dienstag, 27. Dezember 2016

*schnipp* Vorbei

Heute ist das Weihnachtsfest 2016 schon wieder Geschichte. Obwohl gerade zwei Feiertage hinter uns liegen, bin ich froh, dass ich noch nicht wieder arbeiten muss und zur Ruhe kommen kann. 
Denn die Weihnachtsfeiertage verlaufen im größeren Familienkreis und ruhig ist das nicht.
 In der Adventszeit sind doch einige Dinge hier entstanden, die ich nun noch zeigen mag. Wie zum Beispiel viele Taschen für Erzieher, Lehrer und gute Bekannte.
 Der Schnitt ist Tilda und wenn man den Bogen raus hat, doch recht schnell umsetzbar. So habe ich alles Taschen an 4 Abenden genäht.
 Außerdem hatte ich mir extra Perlmuttknöpfe gekauft, da ich die sehr edel dazu fand.
 In die Täschchen wurden kleine Leckereien und Seife gepackt.
 Die Beschenkten waren alle sehr glücklich damit und dann bin ich es natürlich auch.
Was sonst noch in der Wichtelwerkstatt entstanden ist, zeige ich die nächsten Tage.

Creadienstag

Samstag, 24. Dezember 2016

Besinnliche Feiertage

Wenn das kleine Mädchen 5 Tage vor Weihnachten seine Wunschliste um einen Engel zum Kuscheln erweitert, dann ist das eigentlich zu spät. Aber ich kann ja nähen und so entstand, mit viel Handarbeit noch dieses kleine Püppchen.
Die kostenlose Vorlage stammt von hier.
Die Flügel habe ich einfach so dazu gebastelt und angenäht. Mal sehen, wie das kleine Püppchen ankommt.
In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern ein ruhiges, friedliches und schönes Weihnachtsfest.

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