Dieser Post wartet schon ein Jahr auf seine Veröffentlichung. Irgendwie war der passende Zeitpunkt verstrichen, aber jetzt passt es wieder ganz gut.
Es war nämlich so, dass ich für meine Tochter zum Geburtstag letztes Jahr eine Puppe nähte. Diese sollte die Nachfolge
dieser Puppe antreten. Ein paar Tage vor dem großen Tag kam ein Paket von meiner Freundin an. Von ihr habe ich das Puppenmachen gelernt und sie hatte ebenfalls eine Puppe für meine Kleine gefertigt.
Also hatte ich zwei Schönheiten für meine Tochter, aber da die Puppe meiner Freundin mit Kleidchen, Kette und Glitzerstickerei eindeutig besser ins Beuteschema passte, und ich keine zwei Puppen schenken wollte, blieb mein rothaariges Landmädel bei mir.
Persönlich fand/finde ich es total spannend wie unterschiedlich die Puppen geworden sind.
Meine Tochter hat sich sehr gefreut und liebt ihre neue Puppe.
Meine Puppe hat nun ein Jahr lang das Nähzimmer geziert. Jemand anders mag ich sie nicht geben. Immerhin habe ich viel Arbeit rein gesteckt und es ist meine erste komplette Puppe nach Waldorf-Art. Ich habe also beschlossen, dass mein Mädchen eben dieses Jahr noch eine Puppe bekommt. Dafür habe ich aus dem Landmädchen eine Prinzessin gemacht, doch das zeige ich Euch nächste Woche.
Ich bin gespannt, welchen Weg die beiden Puppen noch gehen werden.