Dienstag, 28. Juli 2026

Faltbarer Einkaufsbeutel

 Das kostenlose Schnittmuster für einen Einkaufsbeutel bei Snaply musste ich nähen. Frau kann ja nie genug Stoffbeutel in ihrer Tasche haben.


Vernäht habe ich einen farbenfrohen Outdoorstoff von Alles für Selbermacher.

Und so schaut der Beutel auseinandergefaltet aus.

Damit versuche ich aus meinem Blogloch aufzutauchen und schaue bei DvD und Creativsalat vorbei.

Montag, 27. Juli 2026

Buchtipp: Frieda

Gegen das Vergessen – Ein Blick in die Familienakten aus NS‑Zeiten

Frieda von Geraldine Oetken ist kein Roman, keine ausgeschmückte Geschichte – es ist die beharrliche Recherche einer Urgroßnichte, die weit über das Leben ihrer Verwandten hinaus in die Abgründe der NS‑Zeit vordringt.

Drei Jahre lang hat die Autorin versucht, Fakten und Spuren über das Leben ihrer Urgroßtante Frieda zusammenzutragen, die 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen starb. Sofort denkt man an die systematische Euthanasie und den grausamen Umgang mit Menschen, die nicht der nationalsozialistischen Norm entsprachen. Doch über Frieda selbst ist kaum etwas erhalten: eine klinisch saubere Akte, ohne Hinweise darauf, wie sie lebte, wer sie war oder wie sie starb.

Also beginnt Oetken, in den weiteren Kreisen zu suchen. Sie durchforstet Patientenakten, gräbt tief in der eigenen Familiengeschichte und schreckt nicht davor zurück, als sich zeigt, dass auch ihre Vorfahren Teil des Systems waren – und sie selbst indirekt Nutznießerin der damaligen Erträge ist.

Das Buch macht eindringlich klar, dass Nazideutschland nicht nur aus Hitler, Goebbels und der Machtzentrale bestand. Millionen Menschen trugen das Regime mit, oft weit entfernt von Berlin, und wurden so zu Täterinnen und Tätern. Viele der Fakten und Statistiken, die Oetken zusammenträgt, scheinen zunächst nicht direkt mit Frieda verbunden – und doch zeichnen sie das Umfeld, in dem Frieda lebte und starb, mit erschütternder Präzision nach.

Frieda ist ein wichtiges, berührendes und aufklärendes Buch. Trotz seines dokumentarischen Charakters liest es sich erstaunlich anregend; der Erzählstil hält einen mühelos im Text. Für alle, die sich mit Familiengeschichte, Erinnerungskultur und der Frage nach individueller Verantwortung im NS‑Staat beschäftigen, ist es eine klare Leseempfehlung.

Montag, 13. Juli 2026

Buchtipp: Der Einsiedlersommer

 Einfühlsam, wichtig und ohne Schnörkel


Heute möchte ich Euch dieses wunderschöne Buch ans Herz legen.
Mich hat diese Geschichte sofort begeistert: ein einfühlsamer Roman über Natur und unseren Umgang mit ihr, über Verlust, Freundschaft und die Kraft, wieder zu sich selbst zu finden. Ein kleines Geheimnis aus der Vergangenheit verleiht dem Buch zudem genau die richtige Portion Spannung.

Die Hauptfigur Eva nimmt eine Kartierungsstelle in einer kleinen Gemeinde in Norwegen an. Sie flieht aus Oslo, wo sie die Erinnerungen an die Todgeburt ihres Sohnes nicht loslassen, und sucht Abstand von ihrem Partner Eirik. Die Aufgabe, einen ausgestorben geglaubten Käfer in den alten Eichenwäldern aufzuspüren, soll ihr helfen, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Doch der Neustart gestaltet sich schwieriger als gedacht: die spröde Nachbarin Olga, eine Bergbaufirma, die die wertvollen Wälder roden will, und Eirik, der nicht bereit ist, sie einfach gehen zu lassen.
Mit Rückschlägen, aber stetig, arbeitet sich Eva voran – durch die Wälder und durch ihre eigenen Wunden.

Besonders gefallen hat mir die Offenheit der Figuren. Es gibt keinen künstlich erzeugten Twist durch unnötiges Schweigen, wie man es aus vielen Romanen kennt. Stattdessen entwickeln sich Beziehungen – vor allem die zwischen Olga und Eva – ganz natürlich und lebensnah.

Auf vielen Ebenen kann dieses Buch überzeugen. Definitiv eine Leseempfehlung.    

Montag, 6. Juli 2026

Gelesen im Juni

 Der Juni 2026 hatte es in sich. Es war viel los bei uns, eine Jugendweihe, ein Abiabschluss und naja leider auch weniger erfreuliche Dinge, vor allem rund um meine Eltern. Altern ist halt nichts für Feiglinge.

Ich kann gar nicht sagen, ob ich viel Zeit für mich hatte oder nicht, ein paar Nähwerke sind entstanden und ein paar Bücher habe ich mir in schlaflosen Nächten reingezogen.

Hier meine Übersicht.


Mein Highlight war Der Einsiedlersommer, das Buch hat mir vor allem gefallen, weil es so geradeheraus, oder anstrengende Twists, aber trotzdem spannend war. Ich werde noch mal gesondert dazu schreiben, denn das Buch hatte ich von Vorablesen bekommen.

Auch gut fand ich Alle glücklich und Wir sehen uns wieder am Meer

Meinen Geschmack so gar nicht traf The Mistake, welches ich mir als Hörbuch gegönnt hatte, nachdem auch ich die gehypte Serie Off Campus geschaut hatte. Was auf dem Screen noch ganz unterhaltsam war, war in der Buchvariante nicht nach meinem Geschmack. Das war mir zu platt.

Auch mit Julia Wolfs Du, Hier konnte ich nicht viel anfangen. 

Dienstag, 23. Juni 2026

Musikquilt - wenn sie flügge werden

 Der 18. Geburtstag meiner Nichte stand an und da sie so wie mein Sohn dieses Jahr die Schule abschließt und das Haus zum Studieren verlassen wird, dachte ich, ich nähe ihr einen Quilt für die Fremde. 

Da sie sehr auf klassische Musik steht, wählte ich das als Thema für meine Stoffe und musste feststellen, dass eine Vielzahl von Stoffen mit Musikmotiven schwarz/weiß ist.

Für ein wenig Farbe sollte ein Kombistoff sorgen und dann fing das Nähen der Streifen los.


Vorbild war mein Stripquilt von 2020. Das Nähen hat wieder viel Spaß gemacht und auch das Quilten ging gut von der Hand. Für das Basting habe ich die Quiltlagen auf einem großen Bett ausgelegt. Das ging überraschend gut, weil durch die stoffliche Unterlage, die Lagen nicht verrutschen konnten.


Hier mal ein bisschen aus der Nähe.

Schade nur, dass die Freude über den Quilt nicht ganz so war, wie von mir erwartet. Ich vermute, die Botschaft "Hier kommt etwas, was Dich auch in der Ferne warm halten soll." wurde nicht so richtig verstanden. Liegt vielleicht auch am Alter.

DvD und Creativsalat

Freitag, 19. Juni 2026

Shirt Sonni - Shirt mit Schulterpolstern

 Ein kastiges Top konnte ich mir sehr gut an der Teenagerin vorstellen.

Aus dem schon seit längerer Zeit beliebten Frotteejersey entstand daher ein Shirt Sonni.


Für das kastige Aussehen werden Schulterpolster eingenäht, die Anleitung dazu finde ich sehr cool und habe mich sehr über das Endergebnis gefreut.

Nur fotografieren ließ sich das Shirt nicht so gut, da die Kontraste sehr stark waren.

Dienstag, 16. Juni 2026

Hobby Horse - echt jetzt?

 Ich dachte ja eigentlich ich wäre durch mit Plüschtieren, die Kinder sind ja schon groß.

Doch hey, die Teeniemädels haben manchmal verrückte Ideen. Nachdem hier die letzten zwei Jahre intensiv therianert wurde, kamen die Mädels letztens mit zwei Sockensteckenpferden angehüpft. Im Zuge ihrer "Self-Care"-Sport-Orientierung, wurde "Hobby-Horsing" zur neuen Sportart erkoren. Die Freundin hatte auch schon ein richtiges Hobby-Horse und Hürden, etc. 

Ein Hobby-Horse kann ich auch, dachte ich mir und fragte meine Tochter, ob sie gern eines hätte. Zugegeben, ich nähe doch auch gern Plüschtiere, auch jetzt noch.

So entstand an einem Wochenende mit Feiertag dieses Schätzchen hier. Der Schnitt und die Stoffe von kullaloo. Augen uns Nüstern sind aufgestickt, die Wolle für die Mähne, sowie der stecken aus dem Baumarkt um die Ecke.


Die Anleitung ist toll und ganz ehrlich, ich dachte das ist komplizierter. Aber ich habe schon Taschen genäht, die deutlich mehr Schnitteile hatten und länger gedauert haben. 
Die Mähne ist hier schon zu einem Zopf geflochten.


Zur Füllung wurden ein paar aussortierte Kissen geplündert und ganz ehrlich, im Vergleich zum gekauften Pferd der Freundin sieht dieses wirklich viel besser aus. Vor allem wohlgenährter. 

Ich finde ein cooles Projekt, das uns viel Spaß gemacht hat (meine Tochter hat mitgeholfen). Die Fotos waren allerdings gar nicht so einfach, da musste man Mann herhalten.

DvD und Creativsalat

Freitag, 12. Juni 2026

Frau Amy fürs Kind

 Ich durfte für das Teeniemädchen nähen. Die Stofffarbe hat sie sich natürlich ausgesucht. 

Vernäht habe ich den Schnitt Frau Amy von Studio Schnittreif


Beim Zuschnitt ist mir ein Fehler unterlaufen, ich habe ohne Nahtzugabe zugeschnitten, aber wie zu sehen ist, passt es gut.


Das Kind war sehr angetan von dem genähten Shirt und hat es sofort angezogen und in der Schule getragen, was ja wohl der ultimative Laufsteg für Klamotten ist. ;-)


Dienstag, 9. Juni 2026

#makenine2026 - Mix & Match Basic T-Shirt

 Wie ich schon berichtet habe, hatte ich für diesen Schnitt auf meiner #makenine2026 Liste etwas besonderes geplant. Ich hatte mir so ein tolles Bügelbild bei Alles für Selbermacher gekauft und plante ein schönes Freizeitshirt.


Vernäht habe ich einen weich fallenden Viskosejersey (vielleicht nicht die 100% richtige Wahl) und diesmal habe ich die boyfriend Variante gewählt.


Das Bügelbild ist einfach cool und ließ sich auch super aufbügeln.


Knallige Farben reizen mich gerade sehr. Die lassen sich auch immer gut kombinieren.


Damit möchte ich heute auch wieder beim DvD und Creativsalat mitmachen. Und natürlich kann ich stolz meine Statistik updaten.

Freitag, 5. Juni 2026

Mix & Match von Ki-ba-doo - das Probeshirt

 Wenn ich ein Schnittmuster abseits meiner Standardschnittmusterdealer kaufe, bin ich meist etwas vorsichtig mit der Passform. Nun kann bei einem Shirt nicht allzu viel schief gehen, da ich aber eine ganz bestimmte Vorstellung hatte und den Stoff nicht "versauen" wollte, gab es ein Probeshirt, was jetzt als Schlafshirt dient.


Genäht habe ich das Basic T-Shirt von Ki-ba-doo aus einem gut abgelagerten Stoff mit Design von Hamburger Liebe. Das Pink ist ja grade wieder gut in ;-), aber so Muster trage ich heute noch selten in der Öffentlichkeit. Hier seht Ihr die normale Weite, allerdings ist es für meinen Geschmack in der Länge zu kurz. Aber gut, das wollte ich ja genau damit herausfinden.


Ansonsten mag ich die Passform und als Schlafshirt ist es richtig schick.
Das eigentliche "Zielshirt" zeige ich Euch nächste Woche.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Me Made Mittwoch - Bluse Bea

 Im Mai habe ich richtig viel genäht. Viel für meine Tochter, aber auch ein paar Oberteile für mich.

Mein Nähfavorit ist diese sehr einfache Bluse nach dem Schnittmuster Bea von Pattydoo. Einfach ja, aber irgendwie hat mich das so überzeugt.

Vernäht habe ich einen plissierten Viskose Crinkle in pink und der Stoff ist einfach toll. Luftig, leicht, mit Struktur (also nicht ganz so langweilig) und die Farbe ist auch mal was ganz anderes.


Nähtechnisch ist es keine Herausforderung die 5 Schnittteile zusammenzunähen, aber auch wenn ich immer über die langatmigen Nähvideos bei Pattydoo stöhne (ich nähe lieber nach Bildern), so ist diese einfache Bluse so schön sauber genäht, dass ich bei jedem Tragen richtig stolz bin. Die sauberen Nähte und Details werden in dem Video eben genau erklärt.


Getragen habe ich meine Bea natürlich auch schon und in Kombi mit einer schwarzen Sommerhose ist sie ein perfekter Begleiter an heißen Tagen. 
Stoff und Schnitt sind ein 100% Match. Ich überlege schon, ob ich noch einen so gut passenden Stoff im Vorrat habe, um eine weitere Bea zu nähen.

Montag, 1. Juni 2026

Gelesen im Mai

 Gefühlt hatte ich im Mai kaum Zeit zu lesen, denn das Leben hält gerade viele andere To-Dos für mich bereit. Umso mehr war ich erstaunt, als ich auf meine Leseapp schaut und dort doch 7 Bücher fand. 

Allerdings muss ich zugeben, dass mich sehr schwer getan habe mit den Geschichten diesen Monat. Zu abstrus, zu langweilig, die Charaktere zu unsympathisch - oder ich war vielleicht nach dem stressigen Alltag nicht in der Lage die Schönheit der Worte zu erkennen und zu verstehen. 

 Gut gefallen haben mir Nelka, Niemands Töchter und Fünf Tage im Licht - aber eben nicht so dass ich sie weggelegt hätte und gesagt hätte: "Boah, was für eine Geschichte." Eher leise: "Ja - nicht schlecht, klingt nach." 

 
 Mein Lowlight war Goldstrand - da habe ich keinen Zugang gefunden.
 
Das vielgelobte Yesteryear hatte ich als Hörbuch gehört, was ich zwar wirklich gern nebenher habe laufen lassen, aber die Story war nicht meins. 
 
Ich bin gespannt, ob ich im Juni ein Buch finde, was mich so richtig mitreißt.

Auch erwähnenswert ist die Statistik in Sachen Stoffkauf und Nähen im Mai.
Ich habe richtig viel gekauft und auch richtig viel vernäht. Das lag wohl auch vor allem daran, dass wir radikal die Schränke ausgemistet haben und meine Tochter dringend neue Shirts brauchte. Aber auch für mich war ich sehr nähmotiviert, ich habe also einiges zu Zeigen im Juni.

Dienstag, 26. Mai 2026

Küchenschürzen

 Wir wechseln uns beim Kochen immer ab und meine Tochter, sowie mein Mann hatten keine passende Schürze parat. Es gab nur noch ein paar zu kleine Kinderschürzen. 


Also bestellte ich passenden Stoff und suchte mir ein Schnittmuster, welches auch verstellbar bei dem Träger um den Hals ist. Gefunden habe ich dieses hier.


Meine Tochter hat die Paprikaschürze bekommen und liebt diese sehr. 


Hier seht ihr, wie die Trägerlösung umgesetzt ist. Das funktioniert ziemlich gut.

Mein Mann bekam natürlich die Bierflashen.

DvD und Creativsalat

Dienstag, 19. Mai 2026

Harry & Hermine

 Zum Geburtstag bekam ich von meiner Freundin das Schnittmuster für das Reisetaschenset Harry und Hermine von Pattydoo, nebst der passenden Taschenbügel, geschenkt.

Als die Planungen für unser März Nähwochenende losliefen, fragte Karina ob denn jemand den Weekender mitnähen würde. Wenn das mal nicht der Wink mit dem Zaunpfahl war.


Im Stoffschrank suchte ich mir ein paar passende Stoffe aus, die sich auch wirklich gut finden ließen. Der untere ist ein dicker Oilskin Canvas und oben eine Art Tragetuchstoff, der richtig gut dazu passte.


Tatsächlich war das gemeinsame Nähen sehr nett, auch wenn es in einer großen Gruppe schwer ist nach Videoanleitungen zu nähen. Überhaupt mag ich zwar die Resultate, wenn man nach den Pattydoo-Videos näht, zumal auch wirklich tolle Tipps dabei sind, aber der Videoschauprozess ist anstrengend. Wenn man etwas überhört hat, muss man zurück, dann trifft man nicht die passende Stelle, etc. Luxusprobleme also. ;-)


So habe ich die Tasche auch mit allen Finessen genäht, z.B. mit Griffverbinder und kleiner aufgesetzter Tasche.


Vom Volumen ist es wirklich ausreichend für ein Wochenende, aber auch nicht mehr. Durch die eingesetzten Bügel oben lässt sie sich aber sehr gut weit öffnen. Innen sind auch noch ein paar Fächer.


Weil die Bügel da waren habe ich auch gleich noch die kleinere Hermine, die Kosmetiktasche, genäht.
Da man jetzt schon wusste, wie es geht, ging das auch flott von der Hand.


Die gefällt mir ebenfalls sehr gut und es gab auch schon Ideen in der Gruppe, dass sie sich gut für Strickzeug eignen würde. 


Da ich noch ein Set eines ähnlichen Schnittes da habe, werde ich mir definitiv noch eine nähen, aber wahrscheinlich erst im September, wenn das nächste Nähwochenende ansteht.

Dienstag, 12. Mai 2026

Ich liebe sie - Sew together bag fürs Strickzeug

 Seit ich letztes Jahr wieder intensiver mit dem Stricken begonnen habe, war da der Gedanke an eine Tasche für die Strickutensilien, wie auch die Nadelspiele.

Eine ganze Weile habe ich nun Ideen hin und her gewälzt und bin dann am Ende bei einer Sew together bag gelandet.


Wegen dem guten Stand wollte ich mich an Mesh probieren. Eine Stickerei sollte auch drauf (wie immer von der Embroidery Library) und das hat auch gut geklappt.


Die Reißverschlüsse sind stilecht mit den passenden Schieberenden versehen.


Als Kontrast zu dem Neonpink fand ich den schwarzen Baumwollstoff so passend.


Innen schaut es so aus. Ein Band für die Maschenmarkierer, eine kleine Zusatztasche und auf der anderen Seit Gummiband für Nadelspiele und Maßband.


In den Reißverschlussfächern befinden sich die Rundstricknadeln und Scheren.


Ich mag sie total. Ich überlege nun noch eine Tasche für die Häkelsachen zu nähen.


Wie gefällt Euch die Tasche?

 DvD und Creativsalat 

Mittwoch, 6. Mai 2026

MMM - mit Frau Noor

 Im April habe ich sehr wenig genäht, was einfach daran lag, dass so viel anderes zu tun war. So haben wir unser Schlafzimmer neu gestaltet. Unseren Kaninchenstall vergrößert und ein paar Tage waren wir auch noch verreist.

Eine Bluse ist für mich entstanden, da hat mich einfach der Schnitt sofort inspiriert und Stoff hatte ich auch ausreichend im Vorrat.

Genäht habe ich Frau Noor von Studio Schnittreif - Raglan und Raffung sind tatsächlich Dinge, die mich immer kriegen.


Das schwierigste am Schnitt ist der Einfassstreifen am Halsausschnitt. Der ist aber auch nur schwierig, wenn man einen flutschigen Stoff, der sich nicht bügeln lässt verwendet - so wie ich. 
Aber ich habe das dann doch ganz gut hinbekommen und freue mich über mein Endergebnis.


Als Fotografin habe ich diesmal meine Tochter angestellt, da ich zu faul war keine Zeit hatte, das Stativ mit Selbstauslöser aufzubauen. Sie hat das ganz gut gemacht, ich finde die Blickausrichtung ist durch einen echten Fotografen viel schöner. Allerdings habe ich keine Kontrolle über den Bildausschnitt und muss nehmen, was der "gestresste" Teenie so liefert.


Persönlich würde ich beim nochmaligen Nähen des Schnittes 2-3 cm in der Länge zugeben. Hier habe ich Angst, dass bei Bewegungen mit erhobenen Armen der Bauch rausschaut.

Eine Rückenansicht gibt es auch. Hier habe ich das beste aus dem Bildausschnitt der Fotografin genommen. ;-) 


Mit diesem Werk zeige ich mich heute auch wieder bei Me Made Mittwoch und hoffe auf viele Inspirationen und Zeit diese alle anzuschauen.

Montag, 4. Mai 2026

Gelesen im April

 Dank Osterferien blieb Zeit in Büchern zu schwelgen. Meine Highlights sind Moosland und Der letzte Sommer der Tauben.

Ebenfalls gern gelesen habe ich Little Hollywood, Körper aus Licht und Solange ein Streichholz brennt.

Künstlerisch wertvoll fand ich Dein Wille wohnt in den Wäldern, aber alles habe ich in dem Buch nicht so richtig verstanden, bzw. erschien es mir zu realitätsfern. Aber es ist auf alle Fälle ein Buch, was in Erinnerung bleiben wird. 

Gut lesen ließ sich auch Real Americans, aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen, genauer gesagt, weiß ich kaum noch um was es genau in dem Buch ging.

Warum hat mir Moosland so gut gefallen. Es erzählt die Geschichte von einer jungen Frau, die nach den Schrecken des 2. Weltkrieges nach Island geht, um dort auf einem Bauernhof auszuhelfen. Wie sie dort lebt und mit den Menschen klarkommt wird einfühlsam erzählt. Bei diesem Buch liegt eine Stärke auch in dem, was nicht erzählt wird.

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